Obmann zeigt als Zweiter in Bulgarien auf

Fabian Obmann hat beim zweiten Weltcup-Parallelriesentorlauf an diesem Wochenende in Bansko (BUL) als Zweiter den Sprung auf das Podest geschafft!

© Vassil Donev

Der Kärntner ist vor dem Heimweltcup auf der Simonhöhe in Topform! 

Fabian Obmann zog in einem spannenden großen Finale gegen den bulgarischen Lokalmatador Tervel Zamfirov um 15 Hundertstelsekunden knapp den Kürzeren. Der Kärntner blickt nun dem Heimweltcup auf der Simonhöhe voller Vorfreude entgegen.

Mit Platz zwei durfte sich Fabian Obmann nicht nur über seinen ersten Stockerlplatz in der laufenden Saison freuen, sondern auch über sein bestes Resultat in einem Weltcup-Parallelriesentorlauf. Bisher war für den Gesamtweltcup-Sieger 2022/23 im PGS ein dritter Platz aus dem Jänner 2024 auf der Simonhöhe als Topresultat zu Buche gestanden. In seiner engeren Kärntner Heimat macht der Tross der Alpinboarder:innen in der kommenden Woche nun erneut Station.

Obmann legte bei schwierigen Pistenbedingungen den Grundstein für den Podestplatz mit einem starken vierten Platz in der Qualifikation. Im 16er-Finale setzte er sich gegen den Italiener Tommy Rabanser, seinen ÖSV-Teamkollegen Alexander Payer und den Quali-Schnellsten Yannik Angenend (GER) durch, ehe er sich erst im großen Finale Zamfirov beugen musste. Zur großen Freude der bulgarischen Fans fuhr auch Routinier Radoslav Yankov mit einem Erfolg im kleinen Finale über Angenend ebenfalls auf das Podium.

„Ich bin extrem erleichtert, denn mit diesem Resultat fällt im Hinblick auf die Olympia-Qualifikation viel Druck von mir ab. Vielleicht hätte ich für das große Finale den roten Kurs wählen sollen, denn auf Blau war ein Tor im oberen Teil fast unfahrbar, aber danach ist man halt immer schlauer. Ich freue mich trotzdem riesig über dieses Podium und mein bestes PGS-Ergebnis nach dem dritten Platz vor zwei Jahren auf der Simonhöhe. Jetzt geht es wieder dorthin – das Timing könnte also nicht besser sein“, strahlte Fabian Obmann.

Alexander Payer (Viertelfinal-Aus gegen Obmann) und Vortagessieger Benjamin Karl (Viertelfinal-Out gegen Yankov) reihten sich auf den Rängen sieben und acht ein. Andreas Prommegger wurde 13., Arvid Auner 15. Für Julian Treffler (37.), Dominik Burgstaller (48.), Christoph Karner und Matthäus Pink (jeweils ohne Wertung) war nach dem ersten Quali-Lauf Endstation.

Bei den Damen verzichtete nach Sabine Payer auch Claudia Riegler nach einem Sturz in der Qualifikation am Samstag auf ein Antreten. Martina Ankele erreichte erneut das 16er-Finale, in dem sie gegen Lucia Dalmasso (ITA) das Nachsehen hatte und damit 14. wurde. Carmen Kainz holte als 26. ebenfalls Weltcuppunkte, Miriam Weis blieb als 48. ohne Zähler. Den Sieg sicherte sich die Italienerin Elisa Caffont vor der Japanerin Tsubaki Miki und der Deutschen Ramona Hofmeister.