Mit Platz zwei durfte sich Fabian Obmann nicht nur über seinen ersten Stockerlplatz in der laufenden Saison freuen, sondern auch über sein bestes Resultat in einem Weltcup-Parallelriesentorlauf. Bisher war für den Gesamtweltcup-Sieger 2022/23 im PGS ein dritter Platz aus dem Jänner 2024 auf der Simonhöhe als Topresultat zu Buche gestanden. In seiner engeren Kärntner Heimat macht der Tross der Alpinboarder:innen in der kommenden Woche nun erneut Station.
Obmann legte bei schwierigen Pistenbedingungen den Grundstein für den Podestplatz mit einem starken vierten Platz in der Qualifikation. Im 16er-Finale setzte er sich gegen den Italiener Tommy Rabanser, seinen ÖSV-Teamkollegen Alexander Payer und den Quali-Schnellsten Yannik Angenend (GER) durch, ehe er sich erst im großen Finale Zamfirov beugen musste. Zur großen Freude der bulgarischen Fans fuhr auch Routinier Radoslav Yankov mit einem Erfolg im kleinen Finale über Angenend ebenfalls auf das Podium.
„Ich bin extrem erleichtert, denn mit diesem Resultat fällt im Hinblick auf die Olympia-Qualifikation viel Druck von mir ab. Vielleicht hätte ich für das große Finale den roten Kurs wählen sollen, denn auf Blau war ein Tor im oberen Teil fast unfahrbar, aber danach ist man halt immer schlauer. Ich freue mich trotzdem riesig über dieses Podium und mein bestes PGS-Ergebnis nach dem dritten Platz vor zwei Jahren auf der Simonhöhe. Jetzt geht es wieder dorthin – das Timing könnte also nicht besser sein“, strahlte Fabian Obmann.