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Das Nordic Triple in Seefeld war wieder ein Sportfest der Superlative. Knapp 10.000 Fans waren insgesamt beim Highlight der Nordischen Kombination live dabei.
Beim großen Finale ging Stefan Rettenegger nach einem Sprung auf 102,5 Meter mit 37 Sekunden Vorsprung in den abschließenden 12,5 km Bewerb. Der Salzburger zeigte ein starkes Rennen und lag lange Zeit souverän in Führung. Dahinter setzte sich allerdings das Verfolger-Duo Vinzenz Geiger und Jens Luraas Oftebro entscheidend vom restlichen Feld ab.
In der letzten Runde machte sich dann Jens Luraas Oftebro alleine auf die Jagd nach dem Führenden Stefan Rettenegger. Knapp 300 Meter vor dem Ziel konnte der Norweger auf den 23-jährigen Salzburger aufschließen und hatte im Finish mit einem Vorsprung von 3,7 sec. das bessere Ende für sich. Rang drei (+18,6 sec.) ging an Vortagessieger Vinzenz Geiger aus Deutschland. Johannes Lamparter, der heute mit einer Minute Rückstand als Sechster ins große Finale ging, landete als zweitbester Österreicher auf Rang fünf. Mit Lukas Greiderer (10.), Thomas Rettenegger (12.) und Fabio Obermeyr (13.) schafften es drei weitere Österreicher in die Top-15. Weltcuppunkte gab es zudem für Martin Fritz (18.), Paul Walcher (21.), Florian Kolb (24.), Andreas Gfrerer (28.) und Franz-Josef Rehrl (36.). Mario Seidl, der heute sein und 178. und letztes Weltcuprennen bestritt, wurde 43. und im Ziel von seinen Teamkollegen und 3700 Fans entsprechend gefeiert.
Das tut heute schon sehr, sehr weh – denn ich habe gehofft, dass ich das gewinnen kann und habe auch lange daran geglaubt. Leider ist es sich knapp nicht ausgegangen, der Jens war einfach zu schnell. Das schmerzt, aber ich versuche das Positive mitzunehmen und weiß zumindest, dass ich an der Weltspitze mithalten kann“, so der zweitplatzierte Stefan Rettenegger.
„Es ist verständlich, dass der zweite Platz im ersten Moment unglaublich weh tut. Stefan hat über das ganze Wochenende grandios abgeliefert und auch heute eine starke Leistung gezeigt und das Tempo in der Loipe ganz alleine permanent hochgehalten. Das war bei der heutigen Konstellation und Stärke der Verfolgergruppe nicht einfach. Mit etwas Abstand kann Stefan sehr stolz auf diese Leistung sein“, bilanzierte Cheftrainer Christoph Bieler. Und merkte an: „Auch wenn ‚Jo‘ heute seinen Sprung verhaut hat, wissen wir, dass die Leistung passt und wir im Hinblick auf die Olympischen Spiele auf dem richtigen Weg sind.“
Gruber erneut in den Top-Ten
Bei den Damen feierte Ida Marie Hagen einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Die Norwegerin überquerte 55 Sekunden vor der Konkurrenz die Ziellinie und jubelte über ihren ersten Triumph beim Nordic Triple. Hinter der Weltcupführenden landeten mit Alexa Brabec (+55 sec.) und Tara Gerghty-Moats (+1:47,4 min.) zwei US-Amerikanerinnen auf dem Podest.
Katharina Gruber, die als Siebente ins abschließende 7,5 km Rennen ging, landete in der Endabrechnung als beste Ski Austria Athletin auf Rang neun (+3:46,3 Min.). „Ich konnte mich beim Triple jeden Tag etwas steigern. In der Loipe habe ich mich heute gut gefühlt und in der letzten Runde noch um Platz acht gefightet. Das ist sich zwar nicht mehr ausgegangen, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden“, so die 17-Jährige aus Oberösterreich. Claudia Purker beendete das Triple in Seefeld auf Rang 16, Annalena Slamik wurde 25.