„Jeder Sieg macht große Freude, denn hinter jedem Erfolg steckt harte Arbeit. Es hat in jedem Kurs ein bis zwei schwere Tore gegeben, aber im Grunde habe ich durch den eisigen, griffigen Schnee den ganzen Punch, den ich reingelegt habe, wieder zurückbekommen. Ich habe mich voll reinhauen können und es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht“, sagte der Niederösterreicher nach seinem insgesamt 29. Weltcup-Triumph (24 im Einzel, 5 im Team).
Mit diesem Erfolg fixierte der Doppel-Olympiasieger den zweiten Platz in der Disziplinenwertung hinter Bormolini, der auch bereits als Gesamtweltcupsieger feststeht. „Natürlich hätte ich lieber die kleine Kristallkugel geholt, aber der ,Bormo‘ ist eine super Saison gefahren – er hat sich das verdient. Da kann man nur den Hut ziehen“, zollte Benjamin Karl seinem Finalgegner Respekt, dem er bei den Olympischen Spielen in Livigno auf dem Weg zu seinem zweiten Gold in der Auftaktrunde um drei Hundertstel das Nachsehen gegeben hatte.