Stadlober als Dritte erneut am Podest

Die laufende Tour de Ski entwickelt sich aus österreichischer Sicht zu einem echten Highlight.

© FIS

Momentan Platz drei in der Tour-Gesamtwertung

Nachdem Benjamin Moser heute bereits mit Platz acht glänzte, lieferte bei den Damen Teresa Stadlober gleich die nächste Galavorstellung ab. Die Salzburgerin präsentierte sich im heutigen 20 km Verfolgungsennen in der klassischen Technik erneut in absoluter Hochform, war das gesamte Rennen über in den Top-Drei zu finden und belegte am Ende den hervorragenden dritten Platz (+1:35,5 min.). Die 32-Jährige musste sich nur der U.S.-Amerikanerin Jessie Diggins und der Schwedin Moa Ilar geschlagen geben, holte damit bereits den zweiten Podestplatz in der laufenden Tour de Ski und liegt nun vor den letzten beiden Etappen in der Gesamtwertung ebenfalls auf dem sehr guten dritten Platz. Der Rückstand auf die derzeit führende Jessie Diggins beträgt 1:36 Minuten.

Team Österreich ist „on fire“, wir hatten wieder gewaltiges Material und die Stimmung ist sensationell. Ich glaube, bei den nächsten beiden Rennen ist noch einiges möglich.

Teresa Stadlober, Dritte

Packendes Rennen endet auf dem Stockerl

Nach dem krankheitsbedingten Fehlen der bis dato Tour-Zweiten Astrid Oyere Slind bildete Teresa Stadlober gemeinsam mit der Schwedin Moa Ilar früh im Rennen ein Duo, das auf den Plätzen zwei und drei versuchte, diese Positionen vor einer sich annähernden Verfolgerinnengruppe zu verteidigen. Während die U.S.-Amerikanerin Jessie Diggins einsam an der Spitze einen souveränen Start-Ziel-Sieg feierte, kämpfte die Österreicherin dahinter das gesamte Rennen beherzt um einen weiteren Podestplatz. Am Ende hielten die beiden ihre Verfolgerinnen auf Distanz und die Radstädterin belegte mit einem Rückstand von 1:35,5 Minuten den hervorragenden dritten Platz.

Teresa Stadlober (Dritte): „Das war heute wieder ein super Tag und am Ende ein weiteres Podium für Team Österreich. Ein super Start ins neue Jahr, auch wenn das Rennen für mich schon ziemlich hart war und ich einfach merke, dass ich körperlich ein wenig am Limit bin. Es macht auf dieser Runde auch einen großen Unterschied aus, ob du zu zweit oder in einer großen Gruppe läufst. Wir konnten den Vorsprung auf die Verfolgergruppe lange halten und ich bin wirklich superhappy. Natürlich vor allem wegen der zwei Stockerlplätze, aber auch, weil ich im Moment sogar in der Tour-Gesamtwertung auf dem Podest bin. Team Österreich ist „on fire“, wir hatten wieder gewaltiges Material und die Stimmung ist sensationell. Ich glaube, bei den nächsten beiden Rennen ist noch einiges möglich.“