Dresden: Gandler beim City Biathlon auf Rang zwei

Anna Gandler zeigt beim hochkarätig besetzten City Biathlon in Dresden eine starke Leistung und muss sich im Finale nur Tereza Vobornikova geschlagen geben. Auch Österreichs Nachwuchs überzeugt mit Rang vier in der Youngster Team Challenge.

© Ski Austria

Beim M4Energy City Biathlon Dresden traf sich am Sonntag internationale Biathlon-Prominenz zu einem spektakulären Sommervergleich. Auf Skirollern führte der rund 2,3 Kilometer lange Rundkurs vom Heinz-Steyer-Stadion durch Dresden und entlang der Elbe. Je zehn Athletinnen und Athleten bestritten zunächst eine Qualifikation und anschließend das Finale.

Gandler läuft auf das Podium

Anna Gandler präsentierte sich dabei in starker Form. Bereits in der Qualifikation belegte die Tirolerin Rang drei und verschaffte sich damit eine gute Ausgangsposition für das Finale.

Dort startete Gandler ausgezeichnet und blieb bei den ersten beiden Schießeinlagen fehlerfrei. Nach dem ersten Schießen übernahm sie zwischenzeitlich sogar die Führung und hielt sich auch im weiteren Rennverlauf in der Spitzengruppe. Erst bei den beiden Stehendanschlägen musste die Österreicherin jeweils zweimal in die Strafrunde.

Am Ende überquerte Gandler in 32:02,8 Minuten als starke Zweite die Ziellinie. Der Sieg ging an die fehlerfrei schießende Tschechin Tereza Vobornikova, die 12,2 Sekunden vor Gandler ins Ziel kam. Rang drei sicherte sich die Italienerin Lisa Vittozzi mit 17 Sekunden Rückstand.

Ganner und Hechenberger auf Rang vier

Auch im Nachwuchsbewerb war Österreich vertreten. Die beiden Jugend-Weltmeister Selina Ganner und Simon Hechenberger gingen gemeinsam bei der internationalen Sparkassen Youngster Team Challenge an den Start. Das rot-weiß-rote Duo zeigte eine starke Vorstellung und belegte in 33:24,4 Minuten Rang vier. Auf die siegreiche deutsche Paarung Melina Gaupp/Lukas Tannheimer fehlten 1:31,0 Minuten.

Bei den Herren war Österreich nicht vertreten. Den Sieg in einem äußerst knappen Finale sicherte sich Lokalmatador Justus Strelow (GER) in 33:36,3 Minuten vor Eric Perrot (FRA/+3,0 Sek.) und Lukas Hofer (ITA/+3,5 Sek.).