Audi FIS
Ski Weltcup
Flachau

In Flachau wird traditionell wieder die Nacht zum Tag: Das Flutlicht-Spektakel auf der Hermann Maier Weltcupstrecke ist ein echtes Highlight der Alpin-Damen. Heuer steht mit einem Riesentorlauf zudem erstmals ein zweites Rennen auf dem Programm.

Audi FIS Ski Weltcup Flachau

Waghalsige Kurven, packende Hundertstel-Duelle und eine einzigartige Atmosphäre – das sind die Zutaten der legendären Nachtrennen in Flachau. Für die Damen zählt das Flutlicht-Spektakel auf der Hermann Maier-Strecke jedenfalls zu den absoluten Weltcup-Highlights des kommenden Winters. Angetrieben von tausenden heimischen Skifans wollen die Ski Austria Technikerinnen unbedingt ganz vorne mitmischen und mit ihren Leistungen für Jubelstimmung sorgen. Neben dem traditionellen Slalom dürfen sich die heimischen Fans im kommenden Winter auch über einen Riesentorlauf freuen!

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Programm Weltcup Flachau:

Montag, 04.01.2027

  • Riesentorlauf | Damen

Dienstag, 05.01.2027

  • Slalom | Damen
Offizielle Webseite
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Ski Alpin

Weltcup Riesentorlauf Damen

4. Januar 2027

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Ski Alpin

Weltcup Slalom Damen

5. Januar 2027

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Vom Premierenrennen zum Klassiker - Weltcupgeschichte in der Flachau

Der Start einer Weltkarriere – Hermann Maier 

1996 fanden am 6. und 7. Jänner in Flachau die ersten Herren-Weltcuprennen statt – geprägt vom italienischen Superstar Alberto Tomba, der nach Platz zwei im Riesentorlauf den Slalom souverän gewann.  

Doch auch ein damals noch unbekannter Flachauer sorgte für Aufsehen: Hermann Maier fuhr als Vorläufer im Riesentorlauf Zeiten, die ihm den Weg ins ÖSV-Europacupteam und kurz darauf in den Weltcup ebneten – der Start einer außergewöhnlichen Karriere. 

Am 10. Jänner 1999 kehrte Maier als Lokalmatador zurück und fuhr im Riesenslalom als Dritter aufs Podest. Der Sieg ging an den 20-jährigen Benjamin Raich, der in Flachau seinen ersten Riesentorlauf-Erfolg feierte. 

Ein absoluter Höhepunkt war das Weltcupfinale im März 2002 gemeinsam mit Altenmarkt/Zauchensee: An zwei Tagen wurden in Flachau vier Rennen ausgetragen – jeweils ein Riesentorlauf und Slalom der Damen und Herren. Insgesamt 55.000 Zuschauer verfolgten die Bewerbe, so viele wie nie zuvor. Die Speedrennen fanden bereits zuvor in Zauchensee statt. 

Der Gesamtweltcup ging sowohl bei den Damen als auch bei den Herren an Österreich: Michaela Dorfmeister und Stephan Eberharter sicherten sich die große Kristallkugel. Abseits der Piste sorgten Victoria Beckham und DJ Ötzi für Stimmung und großes Aufsehen. 

Am 10. Jänner 2010 wurde in Flachau erstmals ein Damen-Weltcupslalom unter Flutlicht ausgetragen. Die Beleuchtung der Hermann-Maier-Weltcupstrecke stellte das Organisationsteam vor neue Herausforderungen – erst eine eigens errichtete teilmobile Anlage machte das stimmungsvolle Nachtrennen möglich. 

Die Premiere gewann Marlies Schild, die damit zur ersten „Snow Space Princess“ wurde. 2011 triumphierte sie erneut.

Seither wartet Österreich auf einen Heimsieg im Flachauer Nachtslalom. Am nächsten dran waren Bernadette Schild 2018 sowie Katharina Liensberger 2021 – beide als Zweite.

Der Nachtslalom entwickelte sich zu einem der prestigeträchtigsten Slalomevents des Winters, nicht zuletzt dank des höchsten Preisgelds im Damen-Weltcup.