Bereits im Rahmen der Mitgliederversammlung in Kitzbühel hatte die ÖSV-Länderkonferenz – vorbehaltlich der Aufnahme in das olympische Programm – einstimmig die Aufnahme von Freeride in den Verband beschlossen. Mit der IOC-Entscheidung sind nun alle Voraussetzungen erfüllt.
„Mit Blick auf die olympische Zukunft wollen wir den Freeridesport in Österreich nachhaltig weiterentwickeln und professionell aufstellen. Wichtig ist, dass die erforderlichen organisatorischen und strukturellen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Zudem gilt es zu berücksichtigen, dass diese Sparte die gültigen International Competition Rules (ICR) anpassen und jedenfalls auch dem Welt-Anti-Doping-Code unterliegen muss“, erklärt ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher.
Bei den Olympischen Winterspielen 2030 werden erstmals vier Freeride-Bewerbe ausgetragen. Insgesamt werden 44 Athletinnen und Athleten – jeweils 22 Frauen und 22 Männer – um olympische Medaillen kämpfen.
Die Aufnahme von Freeride in den ÖSV erfolgt mit Beginn der Saison 2026/27, die Referatsleitung im Verband wird zeitnah bekanntgegeben. Parallel dazu werden weitere Maßnahmen zur Professionalisierung und Strukturoptimierung umgesetzt. Ein zentrales Element ist die Positionierung der Ski Austria Academy in St. Christoph als nationales Ausbildungs- und Kompetenzzentrum für Freeride.