WM-Countdown: 250 Tage bis Montafon 2027

Noch 250 Tage bis zur ersten Medaillenentscheidung: Die Vorfreude auf die FIS Snowboard, Freestyle und Freeski Weltmeisterschaften Montafon 2027 wächst spürbar.

© Montafon Tourismus

Sechs Austragungsorte, 31 Medaillen-Entscheidungen

Von 6. bis 21. März 2027 werden das Montafon in Vorarlberg und das Kühtai in Tirol zum internationalen Mittelpunkt des Snowboard-, Freestyle- und Freeski-Sports. Die Vorbereitungen für das größte Wintersportereignis, das jemals in den beiden Austragungsregionen stattgefunden hat, laufen bereits auf Hochtouren. Im März 2027 werden Athlet:innen aus 40 Nationen um Weltmeistertitel kämpfen. Insgesamt stehen 31 Bewerbe auf dem Programm, in denen 87 Medaillen vergeben werden.

Die Bewerbe der FIS-Weltmeisterschaften verteilen sich auf sechs Austragungsorte in Vorarlberg und Tirol:

  • Kühtai: Halfpipe-Snowboard, Halfpipe-Freeski
  • Montafon: Nordic Center Tschagguns (Big Air Snowboard, Big Air Freeski), Golm (Moguls, Dual Moguls, Aerials), Gargellen (Snowboard Alpin), Silvretta Montafon Grasjoch (Ski Cross, Snowboard Cross) und Silvretta Montafon Valisera (Slopestyle Freeski, Slopestyle Snowboard)

 

Stimmen:

Mario Stecher (ÖSV-Sportdirektor): „Eine Heim-WM bietet unseren Athletinnen und Athleten die einzigartige Chance, vor heimischem Publikum um Medaillen und Weltmeistertitel zu kämpfen – das ist Motivation und Ansporn zugleich. Gleichzeitig ist dieses Großereignis eine hervorragende Bühne, um die Dynamik und Attraktivität dieser Sportarten einer breiten internationalen Öffentlichkeit zu präsentieren und Impulse für den Sport, den Tourismus und die gesamte Region zu setzen.“

Christian Speckle (Projektverantwortlicher Montafon 2027): „Wir arbeiten bereits seit langer Zeit an diesem Projekt, und in weniger als einem Jahr werden wir die Ziellinie erreichen. Das WM-Team wächst kontinuierlich und die Projektinhalte werden von Woche zu Woche spannender, ein unvergessliches Erlebnis zu schaffen und das Montafon als Bühne für erstklassigen Sport zu präsentieren sorgen.“

Alessandro Hämmerle: „Die Vorfreude ist groß und der Wunsch, bei der Heim-WM eine Topleistung abzurufen, gibt mir einen zusätzlichen Motivationsschub. Im Moment bin ich noch sehr entspannt und bis es wieder auf Schnee geht, habe ich noch einige Arbeit vor mir. Beim Gedanken an eine ‚Medaille daheim‘ kriege ich aber schon jetzt Gänsehaut, das wäre ein Mega-Add-On meiner Karriere. Ich versuche mir aber nicht zu viel Druck zu machen, sondern das Ganze mit viel Freude anzugehen.“

Anna Gasser: „Mit so vielen coolen Heimevents wird es mir nicht leicht gemacht, aufzuhören. Das Highlight ist natürlich die WM im Montafon. Wir hatten hier noch keinen Event, aber ich war schon öfter privat dort, weil es ein tolles Skigebiet ist. Das steigert natürlich die Motivation, vielleicht doch noch ein Jahr dranzuhängen. Wenn ich topfit bin und mich gut fühle, dann steht nichts im Weg. Ich werde aber an diesem Punkt meiner Karriere nichts erzwingen – letztlich wird es eine Bauchentscheidung.“

Jakob Dusek: „Allein bei diesen Medientagen merkt man, dass hinter einer WM viel mehr Aufmerksamkeit steckt als bei einem Weltcuprennen. Es freut mich total, dass die WM im Montafon stattfindet. Ich fühle mich hier unglaublich wohl und willkommen und habe im letzten Jahr dort perfekt anschreiben können. Wenn ich in dieses Tal fahre, fühlt es sich an, wie ein zweites Zuhause.“

Lara Wolf: „Mit diesem Auftaktevent steigt auch die Vorfreude extrem, weil es noch einmal realer wird, dass wir in Österreich eine WM haben. Ich freue mich auch darüber, dass der ganze Freeski-Weltcupzirkus einmal ins Montafon kommt und bei uns Skifahren kann. Das Ziel ist natürlich eine Medaille, alles andere wäre nicht ehrlich. Im Fokus muss aber zunächst eine gute Vorbereitung auf den Weltcup stehen, um top vorbereitet und mit Selbstvertrauen zur Heim-WM zu fahren.“

Manuel Bitschnau (Geschäftsführer Montafon Tourismus): „Die Austragung der FIS Snowboard-, Freestyle- und Freeski-Weltmeisterschaften 2027 ist für das Montafon eine große Ehre und gleichzeitig eine Bestätigung unseres langjährigen Engagements im internationalen Wintersport. Die WM 2027 markiert einen weiteren Meilenstein in der Wintersportgeschichte des Montafon und ist gleichzeitig die größte Wintersportveranstaltung in der Geschichte Vorarlbergs. Die Weltmeisterschaften unterstreichen die Qualität unserer Infrastruktur, die enge Zusammenarbeit aller Partner in der Region und unseren Anspruch, Tourismus zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Gleichzeitig bieten sie die Chance, das Montafon einem weltweiten Publikum als moderne Wintersportdestination zu präsentieren und nachhaltige Impulse für die Region zu schaffen.“

Judith Grass (Geschäftsführerin Golm Silvretta Lünersee Tourismus): „Die Austragung der WM ist eine Investition in die Zukunft unseres Tales und in den Wintersport. Sie begeistert junge Menschen für Ski- und Snowboardsport, schafft internationale Aufmerksamkeit und bringt neue Gäste ins Montafon. Gleichzeitig ist sie eine große Chance, unsere Region als moderne und zukunftsorientierte Wintersportdestination zu präsentieren.“

Peter Paul Mölk (Obmann Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer): „Dass das Kühtai Teil dieser WM ist, freut uns sehr. Mit den Halfpipe-Bewerben wird nicht nur bestehende Infrastruktur genützt, die Titelkämpfe bringen auch junges Publikum, internationale Aufmerksamkeit sowie Wertschöpfung in die Region. Gleichzeitig bietet die WM die ideale Gelegenheit zu zeigen, was das Kühtai als hochalpines Aushängeschild der Region Innsbruck zu bieten hat.“

Mit dem heutigen Countdown-Meilenstein beginnt die heiße Phase der Vorbereitungen. Die FIS Snowboard- , Freestyle- und Freeski- Weltmeisterschaften Montafon 2027 versprechen nicht nur sportliche Höchstleistungen, sondern auch ein einzigartiges Wintersport Fest in Österreich. 

Montafon 2027 in Zahlen (PDF)