ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher: „Die heutige Entscheidung des IOC ist eine Hiobsbotschaft für den österreichischen Wintersport und ein schwerer Schlag für die Nordische Kombination. Kaum eine andere Disziplin steht so sehr für Tradition und eine österreichische Erfolgsgeschichte wie diese. Wir sind zutiefst enttäuscht, dass die sichtbare Weiterentwicklung dieser Sportart nicht ausreichend berücksichtigt wurde. Unsere Athletinnen und Athleten haben enorme Fortschritte gemacht, die leider nicht jene Anerkennung finden, die sie verdienen. Die Auswirkungen dieser Entscheidung reichen weit über die Nordische Kombination hinaus. Auch das Skispringen ist unmittelbar betroffen, denn ohne olympische Perspektive wird es mittelfristig schwieriger werden, Schanzenanlagen zu erhalten und den Nachwuchs nachhaltig zu fördern. Am schwersten wiegt jedoch eines: Vielen Talenten wird mit einem Schlag eine Zukunftsperspektive genommen. Kinder und Jugendliche, die mit Leidenschaft trainieren, verlieren ihr großes Ziel – den olympischen Traum. Wir werden dennoch alles dafür tun, die Nordische Kombination stark zu halten und gemeinsam mit der FIS sowie unseren Partnern Wege zu finden, dieser einzigartigen Sportart eine attraktive Bühne und eine stabile Zukunft zu sichern.“
Mario Stecher zum Snowboard-Programm: „Die heutige Bestätigung des alpinen Snowboardsports im Olympia-Programm für 2030 freut uns natürlich. Das zeigt, dass die spektakulären Rennen und die herausragenden sportlichen Leistungen bei den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina entsprechend honoriert wurden.“
Hier finden Sie die Pressemeldung des IOC