„Es war nicht immer einfach, nach Verletzungen und Rückschlägen wieder in die Spur zu finden – das hat viel Energie gekostet. Aber der Sport hat mir auch sehr viel zurückgegeben. Ich denke da an die Heimrennen auf der Simonhöhe, wo ich vier Weltcupsiege feiern durfte. Ich möchte mich bei meiner Familie und meinen Freunden, dem Österreichischen Skiverband, dem Bundesheer, meinen Sponsoren und Partnern sowie allen Personen, die mich auf meinem Weg begleitet haben, sehr herzlich für die Unterstützung bedanken“, so Payer, die sich auch darüber freut, dass der Parallelriesentorlauf im Olympia-Programm bleibt und es 2030 in den französischen Alpen mit einem Mixed-Teambewerb eine zweite Medaillenentscheidung geben wird: „Dass Alpinsnowboarden olympisch bleibt, ist für die Sportart von existenzieller Bedeutung und zugleich ein enormer Motivationsschub für die nächste Generation“, betont Sabine Payer, die auch weiterhin ihr Know-how in die Nachwuchsarbeit am Snowboard-Stützpunkt Simonhöhe einbringen wird.
„Sabine Payer war eine große Stütze unseres Teams und hat sich mehr als ein Jahrzehnt in der absoluten Weltspitze behauptet. Mit ihrer Olympia-Geschichte ist sie auch der beste Beweis dafür, dass es mit harter und konsequenter Arbeit möglich ist, Rückschläge wegzustecken. Ich gratuliere Sabine zu einer außerordentlich erfolgreichen Karriere, in der sie uns viele Glücksmomente beschert hat, und wünsche ihr für ihre private und berufliche Zukunft alles Gute und viel Erfolg“, so Christian Galler, der Sportliche Leiter für Snowboard Alpin und Cross im ÖSV.