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Die rot-weiß-roten Alpinboarder:innen haben beim Weltcup-Parallelslalom in Winterberg (GER) gleich drei Podestplätze geholt.
Die Quali-Zwölfte Sabine Payer zog nach Siegen über Tsubaki Miki (JPN), die „neutrale Athletin“ Polina Karimova sowie Michelle Dekker (NED) in das große Finale ein, in dem die Kärntnerin dann der Italienerin Lucia Dalmasso um 0,68 Sekunden den Vortritt lassen musste.
„Ich war mir vor dem Rennen nicht ganz sicher, ob meine Beine noch schnell genug für einen Slalom sind, und dann habe ich im zweiten Quali-Lauf auch noch einen Fehler eingebaut. Danach habe ich mich von Runde zu Runde steigern können, im großen Finale hat Lucia (Dalmasso, Anm.) einfach den Lauf besser erwischt. Ich bin mega-happy über dieses Podium, Winterberg ist einfach ein Super-Spot für mich. Dass dazu auch Alex auf das Podium gefahren ist, hat schon etwas“, freute sich Sabine Payer, die schon dreimal in Winterberg triumphiert hat, wobei im Dezember 2022 auch ihr damaliger Noch-nicht-Ehemann Alexander bei den Herren gewonnen hat.
Bei den Herren durfte sich Christoph Karner über seinen ersten Weltcup-Podestplatz freuen. Der talentierte Steirer schaltete der Reihe nach Gabriel Messner (ITA), seinen ÖSV-Teamkollegen Fabian Obmann und den Bulgaren Alexander Krashniak aus, ehe er im großen Finale auch den Quali-Schnellsten Sangho Lee (KOR) voll forderte. Im Finish nahm Karner aber eine Spur zu viel Risiko und musste deshalb zwei Tore vor dem Ziel in den Schnee.
„Es fühlt sich super an, erstmals auf dem Podium zu stehen. Man weiß ja, dass mein Fahrstil etwas Harakiri ist, aber heute habe ich etwas mehr Kontrolle in meine Fahrten gebracht und es auch gut geschafft, den Fokus zu halten. Im großen Finale habe ich gemerkt, dass ich mehr Speed habe und näherkomme, aber leider ist mir dann irgendwie der Weg ausgegangen. Dieses Resultat ist eine Bestätigung, dass ich mit den Besten mithalten kann“, jubelte Christoph Karner.
Erleichtert war Alexander Payer, nachdem er das kleine Finale um Rang drei gegen Krashniak um 0,14 Sekunden für sich entschieden hatte. „Das ist ein sehr schöner Abschluss einer sehr schweren Saison für mich. Ich bin froh, dass es so ausgegangen ist und auch froh darüber, dass die Saison jetzt vorbei ist“, so Alexander Payer, der mit Siegen über den Salzburger Andreas Prommegger und den Bulgaren Tervel Zamfirov die Vorschlussrunde erreichte, in der er gegen Lee das Nachsehen hatte, ehe er Krashniak im Duell um Platz drei bezwang.
Die Platzierungen der weiteren Österreicher:innen:
Damen (Viertelfinale):
7. Martina Ankele (bestes Weltcupresultat)
Qualifikation:
18. Claudia Riegler
20. Pia Schöffmann
25. Miriam Weis
26. Jessica Pichelkastner
30. Carmen Kainz
Herren (Viertelfinale):
8. Fabian Obmann
Achtelfinale:
9. Arvid Auner
14. Andreas Prommegger
Qualifikation:
18. Matthäus Pink
26. Dominik Burgstaller
30. Benjamin Karl
43. Julian Treffler
Das weitere Programm:
Sonntag, 22. März 2026 (Mixed-Teambewerb):
13.45 Uhr: Qualifikation
15.00 Uhr: Finale der Top-16-Teams
TV-Hinweis:
ORF 1 und ORF ON übertragen den Mixed-Teambewerb in Winterberg am Sonntag, 22.03.2026, ab 14.55 Uhr LIVE!