Saalbach kehrt in den Weltcup-Kalender zurück

Am 27. und 28. Februar 2027 stehen eine Herren-Abfahrt sowie ein Super-G auf dem Programm.

© Ski Austria/Gapp

Abfahrt und Super-G am Zwölferkogel

Saalbach-Hinterglemm kehrt in den alpinen Ski-Weltcup zurück und unterstreicht damit seine strategische Bedeutung im internationalen Rennkalender: Der Austragungsort der FIS Alpine Ski Weltmeisterschaften 2025 wird in der kommenden Saison wieder Teil des Herren-Weltcups sein. Am 27. und 28. Februar 2027 stehen eine Abfahrt sowie ein Super-G auf dem Programm.

Die Rückkehr von Saalbach ist weit mehr als ein sportliches Signal – sie zeigt, dass sich Investitionen in Qualität, Organisation und nachhaltige Strukturen langfristig auszahlen.

ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer

„Besonders hervorzuheben ist, dass diese Lösung sehr kurzfristig entstanden ist und erst im Rahmen der Frühjahrstagung der FIS konkret ins Spiel gebracht wurde. Dass wir gemeinsam mit Saalbach in dieser Situation rasch handlungsfähig waren, unterstreicht die Rolle Österreichs als verlässlicher Partner im Weltcup. Wir haben damit auch im Sinne der Speed-Athleten bewusst Verantwortung übernommen, um einen ausgewogenen und sportlich hochwertigen Kalender sicherzustellen", betont ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer.

„Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang dem ORF, der diese kurzfristige Anpassung mitträgt und damit wesentlich zur Stabilität und Qualität des Gesamtprodukts beiträgt. Ebenso bedanken wir uns bei der FIS für das Vertrauen – insbesondere bei Urs Lehmann und Markus Waldner – die diesen Weg aktiv unterstützt haben.“

Der Termin Ende Februar bleibt organisatorisch anspruchsvoll, ist aber gleichzeitig Ausdruck eines klaren Commitments: „Saalbach zeigt, dass man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und sich langfristig als fixer Bestandteil im Weltcup zu positionieren. Der alpine Skisport braucht starke, verlässliche Austragungsorte – und Österreich nimmt hier eine zentrale Rolle ein.“

St. Anton nicht im Weltcup-Kalender

Dass die für Jänner geplanten Damen-Rennen in St. Anton am Arlberg nicht stattfinden können, ist aus strategischer Sicht bedauerlich: „Für den Termin am 9. und 10. Jänner in St. Anton war es leider nicht möglich, die Rennen um eine Woche zu verschieben – was unter anderem aufgrund der Pisten- und Unterkunftssituation notwendig gewesen wäre. Auch Gespräche mit Zauchensee brachten keine Lösung. Daher mussten wir die FIS informieren, dass wir den Termin nicht durchführen können.“

„Unabhängig davon bleibt unser Anspruch klar: Österreich wird auch künftig ein starker und verlässlicher Gastgeber für Damen Speed-Weltcuprennen sein“, so Scherer abschließend.