Im Finale startet Prevc mit 89,5 Metern zwar noch eine starke Aufholjagd und erzielt die größte Weite des Tages, mehr als Platz drei ist für die dominierende Springerin dieses Winters jedoch nicht mehr möglich. Eder bleibt stabil, landet bei 86 Metern und bringt den Sieg souverän ins Ziel. „Das ist natürlich schön und freut mich. Vor zwei Wochen war ich so nervös (bei Olympia, Anm.), dass mich jetzt nichts mehr erschüttern kann. Jetzt ist viel Lockerheit da. Ich denke nicht so viel nach, dann klappt es einfach besser“, sagt die 24-Jährige nach den für sie enttäuschenden Olympischen Spielen erleichtert. Nun freut sich Eder auf die bevorstehenden Aufgaben. „Jetzt geht es von Hinzenbach ins kalte Lahti. Es kommen Groß- und Flugschanzen. Die restliche Saison will ich genießen und Spaß haben.“