„Wenn es am schönsten ist, soll man gehen. Die vergangene Saison war die schönste meiner Karriere – ich konnte jeden Moment in vollen Zügen genießen. Diese Zeit werde ich nie vergessen. Von Beginn an stand fest, dass meine Reise mit den Olympischen Spielen ihren Abschluss finden wird. Nun freue ich mich darauf, wieder mehr Zeit mit meiner Familie, meinen Kindern und meinem Mann zu verbringen. Der Sport wird immer ein Teil meines Lebens bleiben und ich werde dem Skibergsteigen weiterhin treu bleiben – allerdings nicht mehr als Leistungssportlerin, sondern als ambitionierte Hobbysportlerin“, so die Ski Austria Athletin, die vor vier Jahren ihr Comeback im Weltcup gab.
„Die Olympia-Teilnahme, ihre Podestplätze in nahezu allen Disziplinen sowie der Weltcupsieg kurz vor dem Saison- und damit Karriereende zeugen von enormer Disziplin und Einsatzbereitschaft“, so der sportliche Leiter Skibergsteigen im ÖSV, Georg Wörter. „Johannas Entwicklung war beeindruckend: das erste Weltcup-Podest in Martell, ihre Ergebnisse im Sprint sowie der historische Doppelsieg gemeinsam mit Sarah Dreier beim Vertical-Weltcup in Schladming und der Weltcupsieg im Mixed Relay werden in Erinnerung bleiben. Hervorzuheben sind zudem die Resultate in den Mixed Relays mit ihrem Partner Paul Verbnjak, die maßgeblich zur Olympiaqualifikation beigetragen haben. In der abgelaufenen Saison – insbesondere beim Finale mit zwei Podestplätzen – hat Johanna nochmals herausragende Leistungen gezeigt und hinterlässt im Team eine große Lücke. Die Verbindung von Spitzensport und Familie mit zwei Kindern ist eine außergewöhnliche Herausforderung, die mich persönlich sehr beeindruckt hat und größten Respekt verdient“, so der sportliche Leiter weiter.