Sprint Finale für Johanna Hiemer

Beim heutigen Weltcup-Sprint in Courchevel überzeugte Johanna Hiemer auf ganzer Linie und zog souverän ins große Finale ein.

© Ski Austria / Weigl

Johanna Hiemer sprintet ins große Finale

Beim heutigen Weltcup-Sprint in Courchevel überzeugte Johanna Hiemer auf ganzer Linie und zog souverän ins große Finale ein. Stark aufzeigen konnte auch Nachwuchsläuferin Emma Albrecht, die sich für das Viertelfinale qualifizierte.

Johanna Hiemer präsentierte sich beim Europaauftakt der Skibergsteiger in Courchevel (FRA) in überragender Form. Im ersten Sprint-Weltcup-Rennen des neuen Jahres zog die Steirerin souverän ins große Finale ein und belegte am Ende Rang 6. Schon in der Qualifikation wusste die 30-Jährige mit der zweitbesten Zeit zu überzeugen. Ebenso souverän wie die Qualifikation, absolvierte Hiemer auch das Viertelfinale, wo sie ihren Heat als Siegerin abschließen konnte. Im Halbfinale setzte sich Hiemer ebenfalls von Beginn an in der Spitze fest und qualifizierte sich als 2. für das große Finale. Im Finale erwischte die Steirerin dann nicht den optimalen Start und reihte sich zunächst als Vierte ein. Bei einem kleinen Gerangel in der letzten Wechselzone verlor Hiemer weitere Positionen und erreichte schließlich als 6. das Ziel.

Ich habe mich schon die ganze Zeit über richtig gut gefühlt und konnte den Einzug unter die besten 6 aus eigener Kraft und eigentlich recht souverän schaffen.

Johanna Hiemer

Die zweite ÖSV-Dame, Emma Albrecht, setzte mit ihrer heutigen Leistung ebenfalls ein Ausrufezeichen. Die erst 19-Jährige qualifizierte sich mit Rang 11 für das Viertelfinale. In einem enorm schweren Heat mit der späteren Siegerin Emily Harrop, musste sich die Tiroler Nachwuchsläuferin dann allerdings geschlagen geben und querte als 5. die Ziellinie. Insgesamt landete Emma Albrecht damit auf Platz 22.

Der Sieg ging an die Französin Emily Harrop vor ihrer Teamkollegin Margot Ravinel. Guilia Murada (ITA) belegte Rang 3.

Die Qualifikation war richtig gut und ja, im Heat, Kopf-an-Kopf ist es dann schon nochmal etwas anderes.

Emma Albrecht

ÖSV-Herren mit wenig Glück

Bei den Ski Austria Herren qualifizierte sich Andreas Mayer für die Viertelfinal-Läufe. Der Tiroler musste sich aber bereits im ersten Anstieg an 5. Position einreihen, verlor dann in der Wechselzone nochmals einen Platz und kam somit als letzter seines Heats ins Ziel. Am Ende wurde der 24-jährige auf Rang 26. Paul Verbnjak verpasste als 34. den Einzug ins Viertelfinale knapp. Den Sprint der Herren gewann der Spanier Oriol Cardona Coll vor Thibault Anselmet (FRA) und Nikita Filippov (AIN).

Es war in der Qualifikation schon knapp und im Heat war es dann auch nicht ganz das Gelbe vom Ei.

Andreas Mayer

Stimmen:

Johanna Hiemer:
„Ich freue mich riesig, dass ich heute ins Finale gekommen bin. Ich habe mich schon die ganze Zeit über richtig gut gefühlt und konnte den Einzug unter die besten 6 aus eigener Kraft und eigentlich recht souverän schaffen. Zu Top-5 hat es dann nicht ganz gereicht. Es ist ein wenig wild in der letzten Wechselzone zugegangen, aber das gehört zum Sprint und ich bin vollends happy mit dem heutigen Rennen und meiner Form.“

Emma Albrecht:
„Ich bin recht zufrieden mit heute. Die Qualifikation war richtig gut und ja, im Heat, Kopf-an-Kopf ist es dann schon nochmal etwas anderes. Aber ich konnte mithalten und bin mit Platz 22 absolut zufrieden.“

Andreas Mayer:
„Es war heute nicht ganz, was ich mir erhofft hatte. Es war in der Qualifikation schon knapp und im Heat war es dann auch nicht ganz das Gelbe vom Ei. Aber im Großen und Ganzen war es, auch unter dem Aspekt, dass ich doch etwas Vorbereitungszeit verloren habe, weil ich krank war, doch ganz in Ordnung.“