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Am ersten von drei Wettkampftagen schaffte es Johannes Lamparter in Otepää (EST) erneut auf Stockerl.
Aufgrund der schlechten Windvorhersage für das gesamte Wochenende entschied man sich bereits am Freitag, auf der Schanze gleich zwei provisorische Wertungsdurchgänge zu absolvieren, um für eventuelle Sprungabsagen gerüstet zu sein. Solche Sprungdurchgänge werden herangezogen, wenn aufgrund der Windbedingungen nicht gesprungen werden kann. Und genau dieser Fall trat heute in Otepää ein, aufgrund der stürmischen Bedingungen war an ein Springen nicht zu denken.
In die Wertung kam einer der provisorischen Wertungsdurchgänge, den bei den Herren Thomas Rettenegger für sich entschied. Der Salzburger ersprang sich in diesem zwar ein komfortables Polster von 6 Punkten auf den Zweitplatzierten Ryota Yamamoto. Ein 26. Platz im Massenstart-Rennen reichte für die vordersten Plätze dann knapp nicht aus, für ihn resultierte der gesamt sechste Platz. Hinter dem Japaner Yamamoto landete der Deutsche Julian Schmid im Springen auf Platz drei. In Kombination mit seiner starken Laufleistung (4. Platz, +9,5sek) gewann der Deutsche dann schlussendlich den heutigen Wettkampf. Schmid war auch der Einzige, der Österreichs Aushängeschild Johannes Lamparter heute schlagen konnte. Dem Tiroler fehlten nach seinem dritten Platz im Laufen und Platz 5 im Springen am Schluss umgerechnet nur 0,6 Punkte auf den Sieg.
„Ich bin sehr glücklich über den Podestplatz heute. Ich habe ein richtig starkes Langlaufrennen zeigen können und bin echt froh, dass ich läuferisch so gut ins neue Jahr gestartet bin. Auf der Schanze funktioniert es auch richtig gut, obwohl die Sprünge gestern jetzt nicht ganz so perfekt waren. Nach dem Rennen heute haben wir schon gewusst, dass es sehr schwierig wird mit dem Springen. Klar rechnet man dann auch schon davor, wieviele Sekunden man Vorsprung auf die anderen braucht. Trotzdem gibt man in jedem Rennen alles und heute haben einfach die wenigen Sekunden auf Julian Schmid gefehlt. Trotzdem bin ich sehr happy mit dem Ergebnis und freue mich schon auf die nächsten Wettkämpfe", gab sich Johannes Lamparter mit dem zweiten Platz sehr zufrieden.
Dritter wurde Einar Luraas Oftebro, der sich über sein erstes Karrierepodest freuen darf. Mit Stefan Rettenegger als Siebenter schafften es insgesamt drei Österreicher in die Top Ten.
Die weiteren Platzierungen der Österreicher:
12. Martin Fritz
14. Lukas Greiderer
15. Fabio Obermeyr
29. Franz-Josef Rehrl
33. Paul Walcher
In der Damen-Gesamtwertung schaffen es mit Lisa Hirner als 9. und Katharina Gruber als 10. zwei Österreicherinnen in die Top Ten. Claudia Purkers Sprung auf Platz 5 bescherte der Salzburgerin den 13. Gesamtrang. Annalena Slamik wird 25., Anna-Sophia Gredler 31.