Die Fortbildungsreihe startete am 18. September im BLZ Stams (Schigymnasium Stams) und wurde am 19. September im BLZ Schladming (Ski Akademie Schladming) und im BLZ Waidhofen (Ski-HAK Waidhofen/Ybbs) fortgesetzt. Neben dem fachlichen Schwerpunkt auf das Rumpftraining und dem methodischen Aufbau der Basiskrafttrainingsübung „Deadlift“ (Kreuzheben) standen auch aktuelle Entwicklungen im „Projekt 2030“ auf der Agenda.
Update zum Projekt 2030 und neues Gesicht im ÖSV Referat Lehrwesen
Zu Beginn erhielten die Teilnehmenden ein Update zum Projekt 2030 des Ski Alpin Nachwuchsreferates. Vorgestellt wurde unter anderem die bereits umgesetzte Strukturreform, die eine noch engere Zusammenarbeit zwischen dem ÖSV und den Skischwerpunktschulen bzw. Bundesleistungszentren ermöglicht.
Im Anschluss gab Paulus Schwarzacher, der neue Leiter des Referates Lehrwesen, einen Einblick in seine zukünftigen Aufgaben und Schwerpunkte.
Paulus Schwarzacher hat die Leitung des Referates nach der langjährigen Tätigkeit von Gert Ehn übernommen, der sich mit Ende September nach 36 Jahren beim ÖSV in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Die starke Rückseite – Stabilität, die performt
Den fachlichen Schwerpunkt bildete anschließend das Thema „Die starke Rückseite: Stabilität, die performt und Kontrolle, die schützt“.
Lisa-Maria Pfleiderer (Olympiazentrum Tirol) und Manuel Annewanter (Olympiazentrum Tirol & Leitung Athletik Nachwuchs Alpin) beleuchteten im theoretischen Teil die Bedeutung einer leistungsfähigen Rumpfmuskulatur für den alpinen Skirennsport. Im Fokus standen dabei nicht nur Kraft und Stabilität, sondern vor allem die Fähigkeit, Bewegungen zu kontrollieren, effizient zu steuern und die gewonnenen Fähigkeiten langfristig in die sportliche Entwicklung junger Athlet zu integrieren.