Ski Austria Fortbildungstour 2026

Am 18. und 19. September 2026 lud das ÖSV Referat Lehrwesen gemeinsam mit dem ÖSV Nachwuchsreferat Alpin und den Landesverbänden zur dritten Fortbildungsreihe. 

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Fokus auf „Die starke Rückseite: Stabilität, die performt und Kontrolle, die schützt“.

Rund 150 Trainer:innen und Interessierte aus Vereinen, Trainingsgemeinschaften, Landesverbänden und Skischwerpunktschulen nahmen an der dritten Ski Austria Ski Alpin Fortbildungsreihe teil.
Stabilität, Kontrolle und eine starke Rückseite standen im Mittelpunkt der Fortbildungsreihe des Ski Austria Nachwuchsreferates. Unter dem Titel „Die starke Rückseite: Stabilität, die performt und Kontrolle, die schützt“ trafen sich rund 150 Interessierte an den Bundesleistungszentren in Stams, Schladming und Waidhofen, um aktuelle Impulse für die athletische Ausbildung im Ski Austria Nachwuchs zu erhalten und gemeinsam in die Praxis zu übertragen.

Die Fortbildungsreihe startete am 18. September im BLZ Stams (Schigymnasium Stams) und wurde am 19. September im BLZ Schladming (Ski Akademie Schladming) und im BLZ Waidhofen (Ski-HAK Waidhofen/Ybbs) fortgesetzt. Neben dem fachlichen Schwerpunkt auf das Rumpftraining und dem methodischen Aufbau der Basiskrafttrainingsübung „Deadlift“ (Kreuzheben) standen auch aktuelle Entwicklungen im „Projekt 2030“ auf der Agenda.

Update zum Projekt 2030 und neues Gesicht im ÖSV Referat Lehrwesen

Zu Beginn erhielten die Teilnehmenden ein Update zum Projekt 2030 des Ski Alpin Nachwuchsreferates. Vorgestellt wurde unter anderem die bereits umgesetzte Strukturreform, die eine noch engere Zusammenarbeit zwischen dem ÖSV und den Skischwerpunktschulen bzw. Bundesleistungszentren ermöglicht.

Im Anschluss gab Paulus Schwarzacher, der neue Leiter des Referates Lehrwesen, einen Einblick in seine zukünftigen Aufgaben und Schwerpunkte.

Paulus Schwarzacher hat die Leitung des Referates nach der langjährigen Tätigkeit von Gert Ehn übernommen, der sich mit Ende September nach 36 Jahren beim ÖSV in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Die starke Rückseite – Stabilität, die performt

Den fachlichen Schwerpunkt bildete anschließend das Thema „Die starke Rückseite: Stabilität, die performt und Kontrolle, die schützt“.

Lisa-Maria Pfleiderer (Olympiazentrum Tirol) und Manuel Annewanter (Olympiazentrum Tirol & Leitung Athletik Nachwuchs Alpin) beleuchteten im theoretischen Teil die Bedeutung einer leistungsfähigen Rumpfmuskulatur für den alpinen Skirennsport. Im Fokus standen dabei nicht nur Kraft und Stabilität, sondern vor allem die Fähigkeit, Bewegungen zu kontrollieren, effizient zu steuern und die gewonnenen Fähigkeiten langfristig in die sportliche Entwicklung junger Athlet zu integrieren.

Von der Theorie in die Trainingspraxis

Wie gewohnt lag ein besonderer Fokus der Fortbildungsreihe auf der direkten Übertragung in die Trainingspraxis. Im ersten Praxisteil erarbeiteten Lisa-Maria Pfleiderer und Manuel Annewanter gemeinsam mit den Teilnehmenden unterschiedliche Ansätze des Rumpftrainings. Dabei wurden Übungen, methodische Progressionen und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für das Nachwuchstraining vorgestellt und praktisch ausprobiert.

Im zweiten Praxisteil rückte mit dem Deadlift eine zentrale Basiskrafttrainingsübung in den Mittelpunkt. Roland Luchner, Leiter Athletik Alpin, zeigte gemeinsam mit den Trainern der Bundesleistungszentren den methodischen Aufbau des Deadlifts – von den grundlegenden Voraussetzungen und ersten Lernschritten bis hin zur technisch sauberen Ausführung.

Gemeinsamer Austausch als Basis

Die dritte Fortbildungsreihe 2026 verband damit erneut aktuelle Informationen aus dem Ski Alpin Nachwuchsreferat, theoretisches Hintergrundwissen und konkrete Trainingspraxis. Der direkte Austausch zwischen den Teilnehmer:innen und den Referent:innen stand dabei über die gesamte Fortbildung hinweg im Mittelpunkt.

Mit rund 150 Teilnehmenden unterstreicht die Fortbildungsreihe einmal mehr den Stellenwert einer gemeinsamen und kontinuierlichen Weiterentwicklung der athletischen Ausbildung im Ski Austria Nachwuchs.

Vielen Dank an alle Teilnehmer:innen für ihr Interesse!

Ein abschließender großer Dank gilt stellvertretend für die Zusammenarbeit mit den Landesskiverbänden den Trainerreferenten Niklas Tropper (Tirol), Wolfgang Poier (Steiermark) und Florian Koch (Niederösterreich) sowie den Bundesleistungszentren für ihre Unterstützung und die Zurverfügungstellung der Sportstätten.