Heimweltcup für Skispringerinnen 

Im Eferdinger Becken findet für die heimischen Adlerinnen der zweite Heimweltcup dieser Saison statt. 

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Am Samstag, dem 28. Februar und am Sonntag, dem 1. März, finden im Eferdinger Becken die ersten Einzelspringen nach Olympia statt.

Nach Predazzo ist vor Hinzenbach: Nur zwei Wochen nach dem letzten Skisprung-Wettbewerb der Damen bei den Olympischen Winterspielen in Italien kehren die weltbesten Springerinnen beim 13. FIS-Viessmann-Skisprung-Weltcup der Damen in Hinzenbach in den Weltcup-Zirkus zurück.

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Organisationskomitee-Chef Bernhard Zauner und seine hunderten freiwilligen Helfer sind auf jeden Fall auch im 13. Jahr des Damenweltcupspringens im Eferdinger Becken, bestens gerüstet für die rund 60 erwarteten Springerinnen aus 16 Nationen, drei Tage Hochbetrieb auf der Schanze, zwei hochkarätige Bewerbe und viele begeisterte Zuschauer rund um den Auslauf. Für ausreichend Schnee ist trotz des relativ späten Termins im Weltcupkalender gesorgt. Seit Tagen wird in der Energie AG Arena Hinzenbach aufgebaut und vorbereitet und am Samstag, 28. Februar und Sonntag, 1. März 2026 ziehen das UVB Hinzenbach-Team und viele weitere Ehrenamtliche wieder an einem Strang, um den Vorgaben der FIS, den Erfordernissen für die Athletinnen und den Wünschen der Besucher:innen gerecht zu werden.

Programm für das Weltcupwochenende

Samstag, 28. Februar 2026

14:00 Uhr: Qualifikation Damen
15:20 Uhr: Bewerb Damen

Sonntag, 1. März 2026
14:00 Uhr: Qualifikation Damen
15:20 Uhr: Bewerb Damen

Gute Erinnerungen der Österreicherinnen 

Dass Hinzenbach den Österreicherinnen liegt, zeigen die Ergebnisse der letzten Jahre: 2025 ist es in ihrer letzten Saison Jacqueline Seifriedsberger noch einmal gelungen auf der kleinen HS 90-Schanze in Hinzenbach als Dritte auf das Stockerl zu springen. Dort war „Jaci“ 2024 als Zweite und Dritte gleich zwei Mal vertreten zusammen mit ihrer Teamkollegin Eva Pinkelnig, die sich beide Tagessiege sicherte. Ein Jahr davor gelang Eva Pinkelnig ein Tagessieg und ein zweiter Platz. Den zweiten Tagessieg holte damals Chiara Kreuzer.

Weltcup nährert sich der entscheidenden Phase

Der Weltcupkalender der Damen umfasst 18 Stationen. 24 Einzelbewerbe auf 13 unterschiedlichen Schanzen haben bereits stattgefunden. Jetzt geht es mit den zwei Springen in Hinzenbach schon Richtung Saisonfinale (es folgen noch Lahti, Oslo, Vikersund und Planica). Es geht darum, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, um für die Gesamtweltcupwertung ordentlich Punkte zu sammeln.

Stimmen zum Heimweltcup in Hinzenbach

Julia Mühlbacher: „Nach den Olympischen Winterspielen freue ich mich schon riesig auf Hinzenbach und auf den Heimweltcup. Es tut uns als Team bestimmt gut, auf heimischem Boden, auf einer Schanze, die uns liegt, und vor den Fans einen Wettkampf zu bestreiten. Heimweltcups haben bei uns immer einen sehr hohen Stellenwert und sind etwas Besonderes für uns. Mit Hinzenbach und Villach haben wir zwei kleine Schanzen im Kalender, von denen wir wissen, dass wir dort gut springen und für unsere Konkurrentinnen gefährlich sein können. Hinzenbach kenne ich sehr gut. Wir waren als Kinder schon oft dort. Es ist eine tolle Anlage mit Personen im Hintergrund, die keine Mühen und keinen großen Aufwand scheuen, damit die Schanze optimal hergerichtet ist und wir tolle Bedingungen vorfinden. Die Schanze ist sehr klein, sodass es darauf ankommt, dass man von oben bis unten sauber skispringt. Darauf wird es am Wochenende ankommen, um vorne dabei zu sein.“

Hannah Wiegele: „Ich freue mich schon sehr, in Hinzenbach wieder gemeinsam mit meinen Teamkolleginnen anzutreten und in die letzte Weltcupperiode zu starten. Heimweltcups sind für uns immer etwas ganz Besonderes. Es sind viele Fans vor Ort, und man kennt die Schanze gut. Die Stimmung sticht ebenfalls immer heraus und löst Euphorie bei uns im Team aus. Hinzenbach ist auf jeden Fall eine der kleinsten Schanzen in unserem Kalender. Das heißt, das Feld ist ziemlich eng beisammen, und es ist wichtig, zum K-Punkt zu springen, eine saubere Landung zu machen und gute Haltungsnoten zu bekommen. Die Schanze ist sehr harmonisch, und man kommt mit mehr Höhe vom Tisch weg.

Thomas Diethart (Damen Cheftrainer): „Nach den Olympischen Winterspielen hatten wir Zeit, um wieder ruhig ins Training einzusteigen. Wir haben Sprungeinheiten in Seefeld und Villach absolviert, konnten in Ruhe wieder einen Trainingsrhythmus aufnehmen und ohne Druck springen. Wir freuen uns jetzt schon auf Hinzenbach. Ein Heimweltcup ist immer etwas Spezielles und die Schanze kennen wir sehr gut. Der Zeitpunkt ist auch ideal. Wir hatten etwas Zeit um runterzukommen und zu erholen und sind motiviert für die Bewerbe. Das Wetter und die warmen Temperaturen könnten eine Herausforderung werden, aber das Organisationskomitee hat die Vorbereitung und Aufbereitung der Schanze immer optimal im Griff.“