Val-Thorens-Sieger Kappacher fuhr ein gutes Rennen, einzig der Start im Semifinale glückte dem Salzburger nicht nach Wunsch. Als Vierter dieses Heats war für Kappacher die Chance auf einen Stockerlplatz dahin, als Zweiter des kleinen Finales hinter Vortagessieger Florian Wilmsmann (GER) holte er als Sechster aber das beste Resultat aus heimischer Sicht.
„Daheim will man natürlich ganz vorne mitfahren, aber im Großen und Ganzen geht der sechste Platz in Ordnung. Leider habe ich im Semifinale am Start einen Fehler gemacht, mir dadurch das Tempo genommen und so den Einzug in das große Finale hergeschenkt. Ich hätte es am Start richten müssen, weil am Kurs heute andere stärker waren“, sagte Adam Kappacher.
Als Dritter seines Viertelfinal-Heats, den er zusammen mit Kappacher bestritt, belegte Johannes Aujesky als zweitbester Österreicher in der Endabrechnung Rang elf. Auch der Niederösterreicher haderte mit seinen Starts: „Die habe ich heute nicht wirklich gut getroffen – und dann bin ich vor allem im Viertelfinale hinten angestanden. Im oberen Teil ist es hier auch schwierig zu überholen. Unten habe ich es noch einmal probiert, aber leider hat es nicht mehr zum Aufstieg gereicht“, bilanzierte Johannes Aujesky.