Im Jänner 2013 gab die Speed-Spezialistin in St. Anton am Arlberg ihr Weltcup-Debüt. Die Salzburgerin feierte ihren ersten Sieg beim Weltcupfinale in St. Moritz im Jahr 2016, erlitt dort ein Jahr später einen Schien- und Wadenbeinbruch, kämpfte sich aber wieder an die Weltspitze zurück. Nach insgesamt neun Podestplätzen, darunter zwei Siegen sowie zwei Medaillen bei Großveranstaltungen und 178 Weltcuprennen sagt die 33-Jährige adieu und kehrt dem Weltcupzirkus den Rücken.
„Ich blicke dankbar auf eine Reise zurück, die mich sehr geprägt hat. Ich durfte emotionale Siege feiern, stand bei Großereignissen auf dem Podest und habe nach schweren Verletzungen gelernt, was es heißt, sich wieder zurückzukämpfen. All diese Erfahrungen nehme ich dankend mit in den nächsten Lebensabschnitt. Der Skisport wird immer ein Teil von mir bleiben, doch jetzt freue ich mich auf alles, was als Nächstes kommt. Ein großes Dankeschön geht an meine Familie, meinen Freund, meine Trainer, Betreuer, Sponsoren, Ausrüster und Partner, den Österreichischen Skiverband sowie das Bundesministerium für Inneres, die mich all die Jahre unterstützt haben“, so Mirjam Puchner abschließend.
Christian Mitter (Sportlicher Leiter Ski Alpin): „Mit Mirjam Puchner verliert der alpine Ski-Weltcup nicht nur eine herausragende Athletin, sondern auch eine starke Persönlichkeit. Mirjam hat über viele Jahre hinweg bewiesen, dass sie zur absoluten Weltspitze im Speed-Bereich gehört. Ihre Erfolge – von Weltcupsiegen bis hin zu Medaillen bei Großereignissen – sprechen für sich. Wenn eine Athletin spürt, dass die nötige Risikobereitschaft für den Skirennsport nicht mehr zu einhundert Prozent da ist, ist der Rücktritt ein konsequenter und absolut nachvollziehbarer Schritt. Ich gratuliere ihr zu ihrer außergewöhnlichen Karriere und wünsche ihr für den neuen Lebensabschnitt – sowohl beruflich als auch privat - alles Gute und viel Erfolg.“