- Über uns
- Events
- Sportarten
- Athlet:innen
- News
- Services
- Tickets
- Shop
In dieser Woche steht für die Alpinboarder:innen der Weltcupklassiker in Bad Gastein auf dem Programm.
Der Steirer verknüpft mit Bad Gastein durchaus positive Erinnerungen, hat doch Auner im Jänner 2022 auf der Bucheben bei seinem ersten Weltcupsieg einen ÖSV-Vierfachtriumph vor Benjamin Karl, Alexander Payer sowie Lukas Mathies angeführt und tags darauf im Teambewerb mit Julia Dujmovits gleich einen weiteren Erfolg nachgelegt. „Wir haben nach dem Jahreswechsel zwei Tage auf der Rennpiste gut trainieren können. Die Startpassage ist die steilste im Weltcup, daher kann man in den ersten drei, vier Toren auch nicht viel an Vorsprung herausholen. Ganz in Gegenteil – da muss man cool bleiben, um gut in den Rhythmus zu kommen und Fehler zu vermeiden. Im unteren Teil gibt es noch eine Welle, die man gut treffen muss, um den Speed in das Schlussstück mitzunehmen. In welchen Passagen man in Bad Gastein attackieren kann, hängt auch immer von der Kurssetzung ab“, betont Arvid Auner. Für diese ist im Einzelrennen der Coach des chinesischen Teams, Jurica Stankovic, zuständig.
Während Auner einen perfekten Start in die PSL-Saison erwischt hat, reiste Andreas Prommegger im Dezember nach seinem Aus im ersten Quali-Lauf ohne Punkte aus Davos ab. „Nach dem Nuller in der Schweiz kann es nur besser werden“, meint der Salzburger Lokalmatador mit einem Augenzwinkern. „Aber in Bad Gastein fühle ich mich wohl und bin hier auch meist gut gefahren. Es ist sehr lässig, beim Heimweltcup von Familie und Freunden unterstützt zu werden. Dazu gehören heuer meine Kinder Laura und Lukas dem Rutschkommando auf der Piste an. Das macht diese Woche ganz speziell“, so Andreas Prommegger, für den in Bad Gastein neun Podestplätze – darunter ein Einzelerfolg (2013) und vier Teamsiege (2021 mit Claudia Riegler, 2023 mit Daniela Ulbing, 2024 und 2025 jeweils mit Sabine Payer) – zu Buche stehen.
Während der Start von Sabine Payer aufgrund der am vergangenen Samstag in Scuol (SUI) erlittenen Knöchelprellung weiterhin offen ist, hat Claudia Riegler mit einem Materialproblem zu kämpfen. „Mein Renn-Board ist vergangene Woche kaputtgegangen, jetzt muss ich improvisieren“, erklärt die Salzburgerin, die am Montagvormittag beim Training auf dem Rittisberg in der steirischen Ramsau noch ein „Leih-Brett“ der Japanerin Tomoka Takeuchi testete. „Hätte ich ein Board bei meinem Hersteller in Japan bestellt, wäre es nicht mehr rechtzeitig eingetroffen. Ich werde aber eine Lösung finden und freue mich extrem auf das Rennen und die Atmosphäre in Bad Gastein, die bei Nacht eine ganz besondere ist“, so Claudia Riegler.
Aufgebot für die Weltcuprennen der Alpinboarder:innen in Bad Gastein:
Damen (8): Martina Ankele, Sabine Payer, Jessica Pichelkastner, Pia Schöffmann (alle K), Marie Gams, Carmen Kainz (beide ST), Claudia Riegler (S), Miriam Weis (NÖ).
Herren (11): Arvid Auner, Lion Hammerschmidt, Christoph Karner, Matthäus Pink, Julian Treffler (alle ST), Dominik Burgstaller, Joachim Gravogl, Benjamin Karl (alle NÖ), Fabian Obmann, Alexander Payer (beide K), Andreas Prommegger (S).
Programm:
Dienstag, 13. Jänner 2026:
14.30 Uhr: Qualifikation Damen und Herren
18.45 Uhr: Finale der Top-16-Damen und der Top-16-Herren
Mittwoch, 14. Jänner 2026 (Mixed-Teambewerb):
14.30 Uhr: Qualifikation
16.00 Uhr: Finale der Top-16-Teams
TV-Hinweis:
ORF 1 überträgt die Weltcuprennen in Bad Gastein am Dienstag, 13.01.2026, ab 19.00 Uhr und am Mittwoch, 14.01.2026, ab 15.50 Uhr jeweils LIVE!