Der fünffache Weltmeister ergänzt, dass sich auch sein Blick auf das professionelle Snowboarden verändert habe. „Es war ein langer und schwieriger Weg, um von Landescup-Rennen bis ganz an die Weltspitze zu kommen. Ich betreibe das Snowboarden schon 30 Jahre, da sind viele Dinge vermeintlich zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Die jüngsten Erfahrungen haben mir aber gezeigt, dass man nichts als gegeben voraussetzen darf. Ich habe wieder zu schätzen gelernt, welch große Unterstützung ich über all die Jahre erhalten habe, die alles andere als selbstverständlich ist. Jetzt freue ich mich darauf, meine Karriere fortsetzen zu können. Mit der Heim-WM im Montafon gibt es im kommenden März ja bereits das nächste große Highlight“, so Benjamin Karl.
„Ich habe mit Benji (Benjamin Karl, Anm.) in den vergangenen Tagen zahlreiche Gespräche geführt, in denen ich stark den Eindruck gewonnen habe, dass er als Alpin-Boarder noch einiges vorhat. Es ist natürlich positiv, dass uns mit ihm ein absoluter Siegläufer im Hinblick auf die kommende Weltcupsaison und die Heimweltmeisterschaft im Montafon erhalten bleibt“, betont Christian Galler, Sportlicher Leiter Snowboard Alpin und Cross im ÖSV.