Die Aufgabe der Technologieabteilung lässt sich als Optimierungsproblem in einem Dreieck beschreiben – zwischen dem Athleten, dem jeweiligen Wettkampf mit seinen Umweltbedingungen und dem Material. Für jede Kombination dieser drei Faktoren gibt es ein Optimum: genau das Material, das für den einzelnen Athleten unter den konkreten Bedingungen des Wettkampfs die beste Leistung ermöglicht. Die Schwierigkeit liegt in der Komplexität: Eine Vielzahl von Skiern, Schliffen und Konfigurationen trifft auf wechselnde Athleten, Schnee- und Wetterbedingungen. Wer hier verlässlich das Optimum finden will, braucht eine strukturierte Datengrundlage – statt sich allein auf Erfahrung und Bauchgefühl zu verlassen.
Gemeinsame Lösung mit Datico®
Der Datico® LIFE HUB dient Ski Austria vor allem dazu, die Materialien systematisch zu verwalten – Ski, Schliffe und vollständige Ski-Konfigurationen – und zugleich die physiologischen Daten der Testerinnen und Tester zu erfassen. So entsteht Schritt für Schritt eine Datenbank, die eine datengestützte Empfehlung ermöglicht und die Technikerinnen und Techniker bei ihren Entscheidungen optimal unterstützt. Das Prinzip: aus den Daten der Vergangenheit lernen, um beim jeweiligen Wettkampf die bestmögliche Entscheidung zu treffen.
Damit zeigt sich die Datico® Data Value Chain im Projekt:
- Data in Connection – Material- und Konfigurationsdaten (Ski, Schliffe) sowie physiologische Testdaten werden an einem zentralen Punkt zusammengeführt.
- Data in Context – in einer strukturierten Datenbank werden die Faktoren des Dreiecks – Athlet, Wettkampf, Material – miteinander in Beziehung gesetzt und auswertbar.
- Data in Communication – die Technikerinnen und Techniker erhalten eine belastbare Grundlage, um am Wettkampftag die richtige Materialentscheidung zu treffen.
- Data in Consistency – die Daten bleiben strukturiert, vergleichbar und unter der Kontrolle des Verbands.