Erstes Abfahrtspodest für Österreich nach knapp zwei Jahren.
Wegen des starken Windes im oberen Streckenabschnitt gingen die Fahrer kurz oberhalb vom Hundschopf ins Rennen. Kriechmayr zeigte einen nahezu fehlerfreien Lauf und war im Anschluss zufrieden: „Es war eine meine besseren Abfahrten in dieser Saison, teilweise sogar sehr gut. Ich könnte zwei, drei Zehntelsekunden finden, aber nicht acht Zehntel. Unglaublich, was der Odi da wieder abgeliefert hat.“
Mit Platz acht ein starkes Ergebnis konnte Daniel Hemetsberger erzielen. "Ich bin All-In gegangen und habe probiert, dass ich es (Kernen-S, Anm.). genau treffe. Ich bin aber einen halben Meter zu spät, dann drückt es mich nach außen und die Ausfahrt wird zu knapp", so der 34-Jährige über die Schlüsselpassage im oberen Streckenteil, die ihm viel Zeit und möglicherweise auch das Podest gekostet hat.