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Sabine Payer hat in Carezza den Parallelriesentorlauf der Damen gewonnen und damit das Italien-Double geholt.
Zusammen mit ihren sieben Triumphen im Mixed-Teambewerb hält Payer nun in Summe bei 19 Weltcupsiegen. Dazu baute die Kärntnerin ihre Führung im Gesamtweltcup der Alpinboarderinnen weiter aus. Platz drei ging in Carezza an die Japanerin Tsubaki Miki.
Payer startete ihren Durchmarsch auf das oberste Treppchen auf dem Podest mit einem Achtelfinalerfolg über ihre ÖSV-Teamkollegin Claudia Riegler (14.) und setzte sich danach auch noch souverän gegen die Ukrainerin Annamari Dancha und die Tschechin Zuzana Maderova durch.
„Es war heute sehr anstrengend, der Hang hat es echt in sich. Es war recht warm, aber die Bedingungen waren besser als erwartet. Im Achtelfinale mit Claudia (Riegler, Anm.) war es sehr knapp. Ich war mir fast sicher, dass ich die Weltcupführung hier abgebe, denn ich hätte nicht gedacht, dass ich in die Top-Drei komme“, überraschte Sabine Payer sogar sich selbst. Ein Detail am Rande: Bisher war ein siebenter Platz für die Österreicherin das beste Resultat auf dem anspruchsvollen „Pra di Tori“-Hang gewesen. Die Siegestrophäe erhielt Payer übrigens aus den Händen von Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali.
Bei den Herren schrammte Andreas Prommegger als bester Österreicher knapp am Podium vorbei. Der Salzburger musste sich im kleinen Finale dem Italiener Mirko Felicetti geschlagen geben und wurde Vierter. Damit gab es einen Dreifacherfolg für die Hausherren, im Finale gewann Roland Fischnaller gegen Aaron March. Von den Österreichern zog Benjamin Karl (16.) im Achtelfinale gegen Fischnaller den Kürzeren, für Alexander Payer kam im Viertelfinale gegen den späteren Sieger das Aus. Payer landete damit im Endklassement unmittelbar hinter Prommegger auf Rang fünf.
„Ich hätte gerne einen Podestplatz mitgenommen, aber als 16. in der Quali war Rang vier heute das Maximum. Ein paar Hundertstel in der Qualifikation langsamer, und ich wäre nicht einmal in der K.-o.-Phase gewesen. Endlich habe ich im Rennen meine Leistung zeigen können“, kommentierte Andreas Prommegger sein bestes Saisonergebnis.
Das Steirer-Trio Arvid Auner, Christoph Karner und Matthäus Pink verpasste mit den Rängen 17, 18 und 19 das 16er-Finale knapp. Für Fabian Obmann (27.) und Julian Treffler (49.) war ebenfalls vorzeitig Endstation. Dominik Burgstaller musste nach einem Trainingssturz wegen Rückenproblemen auf ein Antreten verzichten.