Skifliegen am Kulm: Hightech als Basis für weite Flüge

Wenn sich die weltbesten Skiflieger am Kulm in die Anlaufspur setzen, zählt jedes Detail. Mut, Technik und perfekte Rahmenbedingungen entscheiden darüber, ob Flüge jenseits der 200-Meter-Marke möglich sind.

© Prinoth

Modernste Technik

Damit die Athleten ihr volles Potenzial ausschöpfen können, wird an der traditionsreichen Skiflugschanze nichts dem Zufall überlassen – schon gar nicht bei der Präparierung.

Moderne Technik spielt dabei eine zentrale Rolle. Mit dem Leitwolf sorgt das Team vor Ort für höchste Genauigkeit. Die leistungsstarke Winde ermöglicht sicheres und präzises Arbeiten selbst an den extrem steilen Passagen der Schanze. So entstehen gleichmäßige und faire Bedingungen, die auf diesem Niveau unerlässlich sind.

Einen wesentlichen Beitrag leistet die innovative Schneehöhenmessung. Sie liefert in Echtzeit exakte Daten zur Schneemenge und stellt sicher, dass Aufsprung und Auslauf milimetergenau vorbereitet werden. Das Ergebnis ist eine konstant hohe Qualität – vom ersten Trainingssprung bis zum entscheidenden Wettkampfdurchgang. Eine Grundvoraussetzung für spektakuläre Flüge und neue Bestmarken.

Der Kulm steht seit Jahrzehnten für Skifluggeschichte auf höchstem Niveau. Dank modernster Präparierung und verlässlicher Partner wie Prinoth bot die Schanze auch heuer jene Bedingungen, die den Athleten Sicherheit geben – und dem Publikum jene Momente, die Skifliegen so einzigartig machen. So wie vor wenigen Tagen - mit zahlreichen Flügen jenseits der 240-Meter-Marke und einem neuen Schanzenrekord (245,5 Meter).