„Ich habe heute meine ganze Energie in die sechs Runs in der Qualifikation und im Rennen hineinfließen lassen, alles andere ist eher in Slowmotion abgelaufen. Die Zeit zwischen den Läufen habe ich einfach auf Sparflamme geschaltet. Es ist ein Traum, auf dieser Piste zu fahren, die auf meinen Fahrstil wie zugeschnitten ist. Mein Konzept, oben auf das Tempo zu drücken, im Mittelteil schlau zu fahren und in die Kuppe ins Ziel hinein noch einmal Vollgas zu geben, ist voll aufgegangen. Jetzt ist es aber gut, dass der anstrengende Dezember-Block mit fünf Rennen in zwei Wochen und einer China-Reise vorbei ist. Mit diesem Sieg habe ich mir auch ein schönes Weihnachtsgeschenk gemacht“, freute sich Arvid Auner.
Im Windschatten von Auner zeigte die junge ÖSV-Garde auf. Der Steirer Christoph Karner wurde als Fünfter unmittelbar vor Fabian Obmann zweitbester Österreicher und holte damit ebenso sein bestes Weltcupresultat wie der Kärntner Werner Pietsch, der als Zwölfter sein Talent unter Beweis stellte. Benjamin Karl zog in der Auftaktrunde gegen Caviezel im Fotofinish denkbar knapp den Kürzeren und reihte sich an der 14. Stelle ein. Julian Treffler wurde 33. Alexander Payer, Andreas Prommegger und Matthäus Pink wurden allesamt im ersten Quali-Lauf disqualifiziert, in dem auch Lion Hammerschmidt ausschied.