Lisa Eder (1. Platz - Damen): „Heute war es für mich ein bisschen schwieriger. Ich war am Tisch nicht ganz so mit Vertrauen dabei. Beim letzten Sprung ist es mir ziemlich durchgefahren, der Schwerpunkt war hinten und draußen war auch relativ viel Rückenwind, was es nicht gerade einfacher gemacht hat. Trotzdem glaube ich, dass es ein sehr positives Wochenende war. Es ist cool, dass der Bewerb so gut besetzt war und auch die Sloweninnen dabei waren. Jetzt weiß man, dass man gut dabei ist und dass es in die richtige Richtung geht. Morgen fahren wir auf Trainingskurs und dann heißt es: viel trainieren.“
Clemens Aigner (1. Platz - Herren): „Es war absolut ein heißer Fight. Ich glaube, wir haben uns nichts geschenkt. Es tut mir fast ein bisschen leid für Raffael, dass es einfach so weit gegangen ist und wir beide nicht mehr gut zum Telemark gekommen sind – ich vielleicht noch eine Spur besser als er. Grundsätzlich war es aber wieder eine gute Performance und den Sieg nehme ich natürlich sehr gerne. Das Wochenende ist für mich sehr viel wert. Man sieht an der Startliste, dass sehr viele gute Athleten dabei waren. Natürlich ist noch Luft nach oben. Ich merke schon, dass ich im Wettkampf noch nicht ganz so entspannt bin und es noch nicht ganz so selbstverständlich läuft. Aber die Energie ist da und ich bin sehr happy damit.“
Raffael Zimmermann (2. Platz - Herren/Sonntag): „Im Großen und Ganzen war es wirklich sehr gut. Ich glaube, wenn du jeden Sprung über den Hill Size springst, dann muss schon viel zusammenstimmen. Im zweiten Durchgang wollte ich nichts riskieren. Es ist noch Herbst, der Winter kommt erst. Eine sichere Landung und der zweite Platz – damit bin ich sehr, sehr zufrieden. In Stams zu springen ist immer toll. Man sieht alte Gesichter aus dem Internat und Freunde, die man kennt. Es ist einfach eine super Stimmung und das bedeutet mir schon sehr viel.“
Lukas Haagen (3. Platz/Samstag): „Bei meinen Sprüngen ist noch Potenzial da. Beim ersten Sprung war die Landung nicht ganz so sauber. Aber es ist lässig zum Auftakt, gleich einmal auf dem Podest zu stehen. Insgesamt war es richtig cool. Entscheidend ist immer, dass man den Sprung durchzieht und bei seinen Sachen bleibt. Auf die Thermik, den Wind und so weiter hat man keinen Einfluss. Wir werden uns heute die Sprünge im Video anschauen, und dann freue ich mich auf morgen.
Julia Mühlbacher (5. Platz - Damen): „Es war auf jeden Fall besser als gestern. Ich bin schon harmonischer durch den Radius gekommen, auch wenn es noch nicht ganz sauber war. Das merkt man gerade bei schwierigen Bedingungen mit Rückenwind. Und im Starterfeld sind auch keine Schlaftabletten – da sieht man schon, dass das Level hoch ist. Es war cool zu sehen, wo man aktuell steht. Zweimal Fünfte beim Continental Cup in der Heimat – es geht auf jeden Fall schlechter, besser wäre natürlich auch gegangen. Aber bis zum Winter ist noch Zeit und ich denke, der Weg stimmt. Die Vorfreude kommt langsam, es kitzelt schon. Man merkt, dass es nicht mehr lange bis zum Auftakt ist.“