Doppel-Stockerl beim Neujahrsspringen 

Jan Hörl und Stephan Embacher landen im Garmisch-Partenkirchen am Podest. 

Garmisch-Partenkirchen Hörl Jubel | © EXPA

Der Slowene Domen Prevc gewinnt auch den zweiten Bewerb der 74. Vierschanzentournee.

Doch wieder sind es die Ski Austria Adler, die am besten mithalten. Wenn auch mit Respektabstand.

Die Ski Austria Skispringern sind erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Jan Hörl und Stephan Embacher klassierten sich am Donnerstag im Neujahrsspringen auf der Olympiaschanze von Garmisch-Partenkirchen (GER) auf den Rängen zwei und drei.

Das ÖSV-Duo musste dabei wieder nur Domen Prevc (SLO) den Vortritt lassen. Der aktuell überragende Slowene machte mit dem zweiten Sieg im zweiten Springen einen weiteren großen Schritt Richtung Tournee-Sieg.

In der Tournee-Wertung liegt Prevc, der mit so viel Vorsprung wie noch kein Springer davor das Neujahrsspringen gewann, nun 35 Punkte vor Hörl. Embacher katapultierte sich von Platz sieben auf drei. Auf den slowenischen Spitzenreiter fehlen dem 19-Jährigen 41,5 Punkte. Weiter geht die Tournee mit der Qualifikation für das Springen auf dem Bergisel in Innsbruck am Samstag (ab 14.10 Uhr live in ORF1).

Der zweite Sprung war eine zähe Partie, von den Bedingungen schwer, aber irgendwie habe ich mich gerettet. Ganz fair war es vielleicht nicht.

Jan Hörl zu seinem zweiten Sprung

Jan Hörl (2. Platz): „Der zweite Sprung war eine zähe Partie, von den Bedingungen schwer, aber irgendwie habe ich mich gerettet. Ganz fair war es vielleicht nicht. Aber mein Sprung war mutig und aktiv, von daher bin ich froh. Die Bedingungen waren halt schlechter als bei Prevc, das muss man auch sagen."

Stephan Embacher (3. Platz): „Ein cooler Tag für mich, hab zwei super Sprünge erwischt. Da spürte ich die Emotionen, die mussten raus. Für mein aktuelles Niveau war die Leistung sehr lässig. Insgesamt ist es zu Prevc schon ein Respektabstand, er wird wohl schwer zu knacken sein. Für mich fühlt sich auch Gesamtdritter gut an. Aber die Tournee hat ihre eigenen Gesetze und wir werden weiterkämpfen und schauen, dass wir ihn (Anm.: Prevc) nerven."