Als Fünfter der Qualifikation hatte sich der Kärntner davor im 16er-Finale gegen seine ÖSV-Teamkollegen Andreas Prommegger (13.) und Christoph Karner (8.) durchgesetzt, ehe er in der Vorschlussrunde Roland Fischnaller den Vortritt lassen musste. Der Italiener hatte auch im Viertelfinale gegen Benjamin Karl (6.) das bessere Ende für sich. Im großen Finale musste sich Fischnaller dann jedoch dem Südkoreaner Sangho Lee im Fotofinish geschlagen geben.
„Ich bin genau zum richtigen Zeitpunkt in einer richtig guten Form – die Olympischen Spiele können kommen“, freute sich Obmann, der am nächsten Sonntag (8. Februar) in Livigno sein Olympia-Debüt feiern wird. „Ich bin in einem Super-Flow, dazu sind in den engen Entscheidungen die Hundertstel derzeit auf meiner Seite. So wie in der ersten Runde gegen Andi (Andreas Prommegger, Anm.) oder im kleinen Finale gegen Tim (Mastnak, Anm.), der zu Hause immer 120 Prozent gibt, aber ich habe gegen ihn einen Mega-Lauf erwischt“, so Fabian Obmann.