Drittes Podest in Folge für Obmann

Fabian Obmann hat seine aktuelle Hochform beim letzten Rennen vor den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina erneut unter Beweis gestellt!

© FIS / Miha Matavz

Der Österreicher entscheidet das kleine Finale um 0,03 Sekunden für sich!

Fabian Obmann fuhr beim Weltcup-Parallelriesentorlauf in Rogla (SLO) als Dritter nach zweiten Rängen in Bansko (BUL) und auf der heimischen Simonhöhe zum dritten Mal in Folge auf das Podest. Im kleinen Finale hielt der Kärntner in einem spannenden Duell den slowenischen Lokalmatador Tim Mastnak um drei Hundertstelsekunden in Schach.

Als Fünfter der Qualifikation hatte sich der Kärntner davor im 16er-Finale gegen seine ÖSV-Teamkollegen Andreas Prommegger (13.) und Christoph Karner (8.) durchgesetzt, ehe er in der Vorschlussrunde Roland Fischnaller den Vortritt lassen musste. Der Italiener hatte auch im Viertelfinale gegen Benjamin Karl (6.) das bessere Ende für sich. Im großen Finale musste sich Fischnaller dann jedoch dem Südkoreaner Sangho Lee im Fotofinish geschlagen geben.

„Ich bin genau zum richtigen Zeitpunkt in einer richtig guten Form – die Olympischen Spiele können kommen“, freute sich Obmann, der am nächsten Sonntag (8. Februar) in Livigno sein Olympia-Debüt feiern wird. „Ich bin in einem Super-Flow, dazu sind in den engen Entscheidungen die Hundertstel derzeit auf meiner Seite. So wie in der ersten Runde gegen Andi (Andreas Prommegger, Anm.) oder im kleinen Finale gegen Tim (Mastnak, Anm.), der zu Hause immer 120 Prozent gibt, aber ich habe gegen ihn einen Mega-Lauf erwischt“, so Fabian Obmann.

Als fünfter Österreicher hatte Matthäus Pink die Entscheidung der Top-16 erreicht. Der Steirer landete nach einem 0,02-Sekunden-Aus im Achtelfinale gegen Gabriel Messner (ITA) im Endklassement auf Rang elf. Die weiteren Platzierungen der ÖSV-Herren: 17. Arvid Auner, 23. Alexander Payer, 25. Dominik Burgstaller.

Bei den Damen musste Sabine Payer im Duell um Platz drei gegen die Italienerin Elisa Caffont knapp vor dem Ziel in den Schnee und landete damit als beste Österreicherin auf Platz vier. „Ich habe im kleinen Finale im unteren Teil voll riskiert, weil ich das Gefühl hatte, dass ich etwas zurückliege – es war leider etwas zu viel Risiko“, meinte Sabine Payer.

Die Resultate der weiteren ÖSV-Damen: 19. Martina Ankele, 25. Pia Schöffmann, 30. Jessica Pichelkastner, 33. Miriam Weis, 34. Carmen Kainz. Das große Finale gewann die Japanerin Tsubaki Miki gegen die Deutsche Ramona Hofmeister mit einem Vorsprung von 18 Hundertstelsekunden.