Roswitha Stadlober bleibt FESA-Präsidentin

Im Rahmen der ordentlichen Generalversammlung der Federation of European Ski & Snowboard Associations (FESA) wurde Roswitha Stadlober als Präsidentin für zwei weitere Jahre bestätigt.

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Einstimmige Wiederwahl

Die Federation of European Ski & Snowboard Associations (FESA) hat am 6. Mai 2026 ihre ordentliche Generalversammlung im Rahmen der FIS Technical Committees in Portorož (SLO) durchgeführt – im Zeichen von Kontinuität, personellen Erneuerungen und strategischer Stärkung.

Die FESA ist auf einem sehr guten Weg – wir sind professioneller geworden, wir wachsen und wir schaffen echten Mehrwert für den europäischen Nachwuchssport.

Roswitha Stadlober (FESA-Präsidentin)

Roswitha Stadlober (AUT) wurde einstimmig als Präsidentin für weitere zwei Jahre bestätigt, Dr. Franz Steinle (GER) als Vize-Präsident. Neu ins Management Board gewählt wurde Wojciech Gumny (POL), Vizepräsident des Polnischen Skiverbandes. Dr. József Fürstner (HUN) schied aus dem Gremium aus – die FESA dankt ihm herzlich für sein Engagement. In der Marketing Group übernimmt Melanja Korošec (SLO), CSO der Elan Group, den Vorsitz von Jožko Križan.

FIS und FESA: Partnerschaft auf Augenhöhe 

FIS-CEO Urs Lehmann nahm als Gast an der Versammlung teil und unterstrich gemeinsam mit Präsidentin Stadlober den offenen, partnerschaftlichen Austausch beider Verbände. Eine erste gemeinsame Umsetzung war die FESA & FIS Speed Academy in Sölden (April 2026). Für die Saison 2026/27 sind weitere Events in Gröden, Sölden und der Schweiz geplant.

Wachstum & Highlights 

„Die FESA ist auf einem sehr guten Weg – wir sind professioneller geworden, wir wachsen und wir schaffen echten Mehrwert für den europäischen Nachwuchssport. Diesen Weg werden wir mit voller Energie und Überzeugung weitergehen", betonte die winstimmig wiedergewählte Präsidentin Roswitha Stadlober.

Rund 10.000 Nachwuchsathletinnen und -athleten gingen in der Saison 2025/26 bei FESA-Wettkämpfen an den Start. Mit der Bewilligung des ersten Erasmus+ Projektes und der Gewinnung erster Sponsoren, ist es gelungen weitere finanzielle Mittel für die FESA zu akquirieren. Weitere Partnerschaften sind zur langfristigen Finanzierung des Nachwuchssports essenziell.

Dr. Franz Steinle präsentierte zudem erste Ideen für Europameisterschaften im Skispringen – mit dem Wunsch der Mitglieder, dieses Format auf weitere Disziplinen auszuweiten.