„Dieses Podest ist richtig gut für das Gemüt und zugleich eine große Erleichterung. Ich bin nicht nur über meine Performance happy, sondern auch darüber, dass es jetzt auch vom Kopf her wieder in die richtige Richtung geht. Der Dezember war noch schwierig und hat mir gezeigt, dass sich nichts erzwingen lässt. Ich bin gestern und heute jeweils drei Heats gefahren und habe mit jedem Lauf ein besseres Gefühl bekommen. In einem so stark besetzten großen Finale Zweite zu werden, macht mich schon stolz. Veysonnaz ist einfach ein guter Boden für mich, denn hier bin ich vor vier Jahren schon Junioren-Weltmeisterin geworden“, freute sich Sonja Gigler, die 2023 und 2024 zwei schwere Knieverletzungen erlitten und deshalb in den beiden vergangenen Saison kein Weltcuprennen bestritten hatte.
Für die ÖSV-Herren, die sich für das 32er-Finale qualifiziert hatten, verlief der Samstag-Bewerb nicht nach Wunsch, denn für Johannes Aujesky (19.) und Adam Kappacher (22.) kam bereits im Achtelfinale das Aus. Der am Freitag schwer gestürzte Tristan Takats trat nicht an und wurde als 32. gewertet. Der Niederösterreicher wurde im Verlauf des Samstagnachmittags von Genf zur genaueren medizinischen Abklärung nach Graz geflogen.
Der Sieg ging an den Kanadier Reece Howden, der den Deutschen Tim Hronek und den Franzosen Melvin Tchiknavorian auf die Plätze zwei und drei verwies.