24 Stunden vorher fuhr Veronika Aigner bereits Riesentorlauf-Gold ein. Die 23-jährige Niederösterreicherin carvte hinter ihrem Guide Eric Digruber in überlegener Manier zum Sieg und schaffte damit in der Klasse der Sehbehinderten den Titel-Hattrick. Im Sog Aigners durfte sich Elina Stary über ihre zweite Bronzemedaille auf der Tofana freuen.
Aigner hatte schon im ersten Durchgang mit über drei Sekunden Vorsprung auf die italienische Super-G-Siegerin Chiara Mazzel den Grundstein zu ihrer dritten Goldmedaille gelegt. Am Ende hatte die Österreicherin 2,56 Sekunden Vorsprung auf die Lokalmatadorin. Stary holte sich mit 6,67 Sekunden Rückstand auf ihre Landsfrau ihre zweite Bronzene nach jener in der Kombination ab.
Die nun dreifache Paralympics-Siegerin 2026 trotzte mit ihrem für ihre verletzte Schwester Elisabeth eingesprungenen Ersatzguide Digruber auch den schwierigen Verhältnissen auf der Tofana. „Es war oben etwas unruhig, obwohl sie die Piste gesalzen haben, aber jeder hat dieselben Bedingungen, und den Umständen entsprechend haben wir es gut gemeistert“, sagte die 23-Jährige.