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Lara Wolf ist im Slopestyle der Freeskier:innen im Rahmen des Weltcupfinales in Silvaplana (SUI) auf Rang fünf gelandet und hat damit in der Disziplinenwertung als Dritte noch den Sprung auf das Podium geschafft.
Lara Wolf hatte zunächst die aufgrund der Wetterkapriolen in dieser Woche erst am Samstagvormittag ausgetragene Qualifikation als Fünfte souverän gemeistert. Im ersten von zwei Runs des Achterfinales der Damen war die Tirolerin gut unterwegs, ehe sie ihren Trick am letzten Rail-Feature nicht sauber ausführte und dadurch wertvolle Zähler liegenließ. Wolf erhielt dafür einen Score von 60,22 Punkten, den sie im zweiten Finaldurchgang nicht mehr nach oben schrauben konnte, womit sich die Slopestyle-Vizeweltmeisterin des Vorjahres im Endklassement an der fünften Stelle einreihte. Damit stieß Wolf in der Disziplinenwertung mit 210 Punkten hinter der Britin Kirsty Muir (280) und der Kanadierin Elena Gaskell (211) noch vom vierten auf den dritten Rang nach vor.
„Dieser dritte Platz ist ein schöner Trostpreis, nachdem es bei den Olympischen Spielen leider mit einer Medaille nicht geklappt hat. Ich bin bei allen meinen vier Slopestyle-Weltcups in dieser Saison in das Finale gefahren und zweimal als Dritte auch am Podest gestanden. Ich denke, dass ich mit diesen Resultaten auch auf das Stockerl in der Slopestyle-Wertung gehöre. Schade, dass ich heute im ersten Run das letzte Rail verhaut habe, sonst wäre noch mehr möglich gewesen“, sagte Lara Wolf.
Den Tagessieg holte sich die Schweizerin Sarah Höfflin (80,07) vor Kirsty Muir (75,54) und ihrer Landsfrau Julia Tanno (70,53).
Bei den Herren ließ sich Matej Svancer wieder einmal neue, innovative Tricks einfallen, mit deren Ausführung der Olympia-Bronzemedaillengewinner im Big Air allerdings nicht ganz zufrieden war. „Meine Runs waren einfach nicht clean genug, aber es war trotzdem ein passabler Saisonabschluss“, meinte Matej Svancer, der mit 62,24 Punkten Siebenter wurde.
Der Sieg ging an den Norweger Birk Ruud (83,52) vor dem Esten Henry Sildaru (79,41) und dem US-Amerikaner Mac Forehand (78,47). Damit sicherte sich Ruud, seines Zeichens Slopestyle-Olympiasieger von Livigno, auch die kleine Kristallkugel. Svancer reihte sich in der Disziplinenwertung als bester Österreicher auf dem neunten Rang ein.
Snowboarder Florian Lechner holt als Halfpipe-Elfter sein bestes Weltcupresultat
Snowboarder Florian Lechner hat in Silvaplana in seinem ersten Finale bei einem Halfpipe-Weltcup den elften Platz belegt. Der Salzburger erhielt für seinen besseren zweiten Run den guten Score von 71,00 Punkten. „Es war mega, zum ersten Mal im Weltcup in einem Finale dabeizusein. Der erste Run war noch etwas fehlerhaft, dafür war der zweite dann umso besser. Es ist cool, die Saison mit einer richtig guten Leistung zu beenden. Das gibt mir sehr viel Zuversicht für den kommenden Winter", kommentierte Lechner sein bisher bestes Weltcupergebnis.
Es gewann der Japaner Yuto Totsuka (94,00) vor dem Australier Valentino Guseli (91,00) und dem US-Amerikaner Chase Blackwell (88,75). Damit sicherte sich Totsuka auch die kleine Halfpipe-Kristallkugel sowie den Sieg in der „Park & Pipe“-Gesamtwertung der Snowboarder. Florian Lechner landete im Halfpipe-Weltcup auf Platz 21.