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Sabine Payer hat den zweiten Weltcup-Parallelriesentorlauf an diesem Wochenende in Krynica (POL) gewonnen!
Als Zweite der Qualifikation hatte sich Sabine Payer eine gute Ausgangsposition für das 16er-Finale geschaffen, in dem sie mit Erfolgen gegen die Schweizerinnen Jessica Keiser (+1,28 Sekunden) und Julie Zogg (+0,46 Sekunden) sowie die Deutsche Ramona Hofmeister (DNF) in das große Finale einzog. Dort kam es zu einer Neuauflage des Olympia-Semifinales gegen Lucia Dalmasso, die die Kärntnerin mit hauchdünnem Vorsprung für sich entschied.
„Das war aufgrund der hohen Temperaturen ein typisches Frühjahrsrennen. Der Kurs hat in einigen Passagen mehr gedreht als gestern, andererseits hat es aber auch Tore gegeben, wo eine direktere Linie möglich war. Diese Kurssetzung ist mir entgegengekommen. Ohne kleinere Fehler ist heute niemand heruntergekommen, aber ich habe es geschafft, keine großen Schnitzer zu machen. Dazu hat der blaue Kurs im unteren Teil etwas mehr hergegeben – vor allem beim viertletzten Tor habe ich immer etwas herausholen können. In Krynica war ich bisher noch nie in den Top Vier – das kann ich jetzt auch abhaken“, freute sich Sabine Payer über ihren vierten Weltcup-Saisonsieg, nachdem sie bereits die Einzelrennen in Cortina und Carezza sowie den Mixed-Teambewerb auf der Simonhöhe mit Andreas Prommegger gewonnen hatte.
Rang drei ging an die Bulgarin Malena Zamfirova, die im kleinen Finale Ramona Hofmeister bezwang. Zweitbeste Österreicherin wurde Martina Ankele, die sich im Achtelfinale Julie Zogg um 0,29 Sekunden beugen musste und Rang zwölf belegte. Die weiteren Platzierungen der Snowboard Austria-Damen: 20. Claudia Riegler, 27. Miriam Weis, 37. Carmen Kainz.
Bei den Herren zog Benjamin Karl mit Siegen gegen Elias Huber (GER/+0,18 Sekunden) und Radoslav Yankov (BUL/+0,26 Sekunden) ins Halbfinale ein, in dem sich der spätere Sieger Maurizio Bormolini (ITA) um 0,38 Sekunden gegen den Niederösterreicher durchsetzte. Im kleinen Finale zog Karl gegen Dario Caviezel (SUI) um lediglich acht Hundertstel den Kürzeren. Bormolini behielt im großen Finale gegen den Deutschen Stefan Baumeister die Oberhand und wiederholte damit seinen Erfolg vom Samstag.
„Nachdem ich nach einem überschaubaren Lauf in der ersten Quali fast schon draußen gewesen wäre, hat sich dieses Rennen noch ganz gut für mich entwickelt. Ich habe spät gecheckt, dass hier die hohe Linie nicht schnell ist und die Schwünge daher sehr tief unter den Toren angesetzt. Im Vergleich zur Linienwahl bei den Olympischen Spielen war das eine andere Welt. Ich habe mich in dieses Rennen so richtig hineingekämpft, vor allem in den ersten beiden Runden gut dagegengehalten und dadurch meine Gegner zu Fehlern gezwungen“, resümierte Benjamin Karl.
Für Andreas Prommegger (11.), Alexander Payer (13.) und Dominik Burgstaller (14.), die ebenfalls die Qualifikation gemeistert hatten, kam in der Auftaktrunde das Aus. Arvid Auner (21.), Fabian Obmann (29.), Christoph Karner (30.) und Matthäus Pink (37.) verpassten den Sprung in die Finalentscheidung der Top-16.