So musste am Vormittag zunächst die Qualifikation ausgetragen werden, die Lara Wolf als Zweite souverän meisterte. Nach einer kurzen Verschnaufpause folgte am frühen Nachmittag das Finale, in dem Wolf beim ersten Run von einem Rail rutschte und deshalb zunächst nur am Ende des Feldes lag.
Doch die Tirolerin zeigte sich im zweiten Versuch nervenstark. Bis auf eine kleine Unsicherheit bei der Landung nach einem Rail-Trick stellte sie einen starken Lauf hin und wurde dafür mit Platz drei belohnt. Mit dem Score von 76,41 Punkten fehlten der Österreicherin lediglich 0,19 Zähler auf die zweitplatzierte Kanadierin Elena Gaskell (76,60). Der Sieg ging an die Britin Kirsty Muir (82,78), die mit 200 Punkten auch die Führung in der Slopestyle-Disziplinenwertung übernommen hat, in der Wolf (165) vor dem letzten Saisonbewerb in der kommenden Woche am Corvatsch (SUI) Vierte ist.
„Die vergangenen Tage hier waren eine Achterbahnfahrt für mich. Das Training war richtig schwierig – einmal war ich bei den Kickern zu schnell, dann wieder zu langsam. Ich habe Probleme gehabt, mich darauf einzustellen. Zum Glück war heute mein bester Tag, auch wenn es mit der Quali vor dem Finale recht anstrengend gewesen ist. Obwohl mir im ersten Finalrun ein Fehler unterlaufen ist, war ich vor dem zweiten nicht nervös und habe ihn bis auf eine kleine Unsicherheit gut runtergebracht“, freute sich Lara Wolf.