Hochfilzen freut sich auf die Biathlon-WM 2028

Kick-off für die LaVita IBU Weltmeisterschaften Biathlon 2028: Hochfilzen zählt die letzten 518 Tage bis zum nächsten großen Wintersportfest.

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Zwölf Medaillenentscheidungen

Hochfilzen stellt die Weichen für eines der bedeutendsten Wintersportereignisse der kommenden Jahre: Von 7. bis 20. Februar 2028 werden bei den LaVita IBU Biathlon-Weltmeisterschaften in Hochfilzen insgesamt zwölf Medaillenentscheidungen ausgetragen. Beim offiziellen WM-Kick-off im Biathlonstadion informierten der Österreichische Skiverband (ÖSV) und das Organisationskomitee Hochfilzen über den aktuellen Vorbereitungsstand, das Wettkampfprogramm sowie die umfangreichen Infrastrukturmaßnahmen.

Derzeit prägen noch Bagger und Baumaschinen das Bild im Biathlonzentrum. Die laufenden Arbeiten sind Teil eines umfassenden Infrastrukturprogramms, das in enger Abstimmung und in bewährter Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bundesheer umgesetzt wird. Ziel ist es, optimale Bedingungen für Athlet:innen, Medien und Fans zu schaffen.

Investitionen in eine nachhaltige Zukunft

Im Zuge der Vorbereitungen werden am und rund um das Biathlonstadion zahlreiche bauliche Maßnahmen realisiert. Dazu zählen Adaptierungen verschiedener Über- und Unterführungen entlang der Wettkampfstrecken, die Erweiterung des Tribünengebäudes sowie der Ausbau der Sitzplatzkapazitäten. Für die Sportler:innen entsteht zudem ein moderner Fitnessbereich.

Darüber hinaus wurden die Skirollerstrecke saniert und teils verbreitert sowie neue Lagerflächen für Trainings- und Wettkampfmaterialien geschaffen. Ergänzt wird die Infrastruktur durch einen Zuschauertunnel im Streckenabschnitt „Recheralm“ sowie einen neuen Luftgewehrstand mit 14 Schießständen für Kinder und Schüler:innen.

Die Investitionen kommen nicht nur den Weltmeisterschaften 2028 zugute. Das Biathlonzentrum Hochfilzen wird damit langfristig als Trainings- und Wettkampfzentrum gestärkt und bietet künftig sowohl Weltklasse-Athlet:innen als auch dem Nachwuchs optimale Bedingungen.

Viertes WM-Kapitel in Hochfilzen

Mit der WM 2028 wird Hochfilzen bereits zum vierten Mal Gastgeber von Biathlon-Weltmeisterschaften. Nach den Titelkämpfen in den Jahren 1978, 2005 und 2017 knüpft der Tiroler Wintersportort an eine lange und erfolgreiche Tradition an.

Besonders die Biathlon-Weltmeisterschaften 2017 sind vielen noch in bester Erinnerung. Damals sorgten 148.000 Zuschauerinnen und Zuschauer für eine unvergleichliche Atmosphäre und eindrucksvolle Bilder. Die Organisatoren hoffen auch 2028 wieder auf ein stimmungsvolles Biathlonfest mit tausenden Fans aus aller Welt.

Jubiläumsjahr für den österreichischen und internationalen Biathlonsport

Wenn am 7. Februar 2028 das ersten WM-Rennen gestartet wird, steht gleichzeitig ein besonderes Jubiläum an: Genau 50 Jahre zuvor, im Jahr 1978, fand erstmals eine Biathlon-Weltmeisterschaft in Hochfilzen statt. Darüber hinaus markierte diese Veranstaltung einen Meilenstein in der Sportgeschichte, da erstmals mit Kleinkaliber-Gewehren um WM-Medaillen gekämpft wurde.

Stimmen zur Biathlon-WM 2028:

Jan Überall (ÖSV-Generalsekretär): „Hochfilzen steht wie kaum ein anderer Ort für den Biathlonsport. Seit Jahrzehnten ist dieser Standort ein unverzichtbarer Bestandteil des Weltcupkalenders und hat sich mit seiner besonderen Gastfreundschaft, seiner Sportbegeisterung und seiner Professionalität einen hervorragenden Ruf in der internationalen Biathlon-Familie erarbeitet. Der Österreichische Skiverband ist nicht nur für sportliche Höchstleistungen bekannt, sondern auch für die mustergültige Organisation und Durchführung von Großveranstaltungen. Gemeinsam mit unserem eingespielten OK-Team und unseren Partnern wollen wir uns im Februar 2028 der Sportwelt als perfekter Gastgeber präsentieren.“

Mario Stecher (ÖSV-Sportdirektor): „Eine Heim-WM ist Begeisterung pur und zählt für jede Athletin und jeden Athleten sicherlich zu den absoluten Karriere-Highlights. Jeder weiß, dass die Trauben für österreichische Medaillen im Biathlonsport derzeit hoch hängen, aber unser Team wird alles daransetzen, bereits in der kommenden Saison den nächsten Schritt zu machen, um dann bestens vorbereitet in die Heim-WM 2028 zu gehen. Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass diese Titelkämpfe ein Fest für den gesamten österreichischen Sport und für die vielen Biathlon-Fans aus aller Welt werden.“

Franz Berger (Vorsitzender des Organisationskomitees): „Die Vorfreude auf diese Jubiläumsveranstaltung im Jahr 2028 ist bei allen im Organisationskomitee riesig. Wir sind gerade dabei, einige Infrastrukturmaßnahmen mit Weitblick für diese internationalen Titelkämpfe umzusetzen, wofür ich mich vor allem beim Österreichischen Bundesheer bedanken darf. Ich freue mich, dass Hochfilzen dadurch weiterhin über ein modernes Trainings- und Wettkampfzentrum verfügt, welches auch dem Nachwuchs zur Verfügung steht. Zudem ist diese besondere Jubiläums-WM natürlich mit einer enormen touristischen Wertschöpfung für die gesamte Region verbunden.“

Christian Scherer (Vorstandsmitglied der Internationalen Biathlon Union): „Für die IBU sind Österreich und Hochfilzen traditioneller Boden. Die erste Biathlon-Weltmeisterschaft überhaupt hat 1958 in Saalfelden stattgefunden und Hochfilzen war bereits 1978, 2005 und 2017 Austragungsort einer Biathlon-WM. Die neu gestaltete Stadionanlage ist zweifellos ein Vorzeigeprojekt für nachhaltigen Biathlonsport und wird für die bevorstehende Weltmeisterschaft beste Bedingungen bieten. Wir freuen uns auf attraktive und spannende LaVita IBU Biathlon-Weltmeisterschaften 2028.“