Österreichs Super Team fliegt zu Olympia-Gold!

Das Ski Austria Duo Jan Hörl und Stephan Embacher durfte im erstmals ausgetragenen Super-Team-Format über Gold jubeln!

© GEPA

Heißersehntes Gold für ÖSV-Adler

Jan Hörl und Stephan Embacher zeigten im erstmals ausgetragenen Super-Team-Bewerb bei Olympia eine grandiose Leistung und segelten überlegen zum Olympiasieg. Silber ging überraschend an Polen, Norwegen gewann die Bronzemedaille. 

Jetzt stehen wir hier und können uns die Goldene umhängen - das ist schon geil!

Jan Hörl

Als kleines Kind träumt man davon, Olympiasieger zu werden. Jetzt bin ich es, noch dazu mit Jan – einfach genial!

Stephan Embacher

Auch wenn der erstmals ausgetragene Super-Team-Bewerb fünf Springer vor Schluss aufgrund wechselnder Windbedingungen und starken Schneefalls abgebrochen werden musste und damit nur zwei der insgesamt drei Runden in das Endergebnis einflossen - der Sieg für Österreichs Super-Duo Jan Hörl und Stephan Embacher war  zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Zu souverän präsentierte sich der Salzburger Startspringer Jan Hörl und der 20-jährige Olympia-Debütant Stephan Embacher aus Tirol am gestrigen Tag auf der Großschanze. Das Duo lag von Beginn an in Führung, baute seinen Vorsprung auf die Konkurrenz von Sprung zu Sprung aus und jubelte am Ende überlegen über Gold. Damit gab es nach den  Enttäuschungen im Normalschanzen-, Mixed-Team- und Großschanzen-Bewerb beim letzten Springen der Olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026 endlich die heißersehnte Medaille für Österreichs Adler.

„Ich bin sprachlos. Wir sind heute aufgestanden und hatten so ein gutes Gefühl. Wir haben uns gesagt: Heut greifen wir an! Und wir haben durchgezogen. Dass es uns so aufgeht, ist brutal geil. Wir haben bislang noch keine Medaille geholt, es war sehr zäh bis heute. Jetzt stehen wir hier und können uns die Goldene umhängen - das ist schon geil“, ließ Jan Hörl seinen Gefühlen freien Lauf.

Der erst 20-jährige Stephan Embacher brauchte etwas, um den Gold-Coup richtig glauben zu können. „Es ist unglaublich. Man träumt als kleines Kind davon, einmal Olympiasieger zu werden. Und jetzt bin ich es, noch dazu mit Jan – das ist einfach genial!“ Damit wiederholen die rot-weiß-roten Adler ihren Team-Triumph von Peking 2022, wenngleich vor vier Jahren noch im Vierer-Team gesprungen wurde.

Letztlich ist der Olympiasieg nie in Gefahr, denn Österreich liegt bereits nach Hörls erstem Sprung in Führung, die das rot-weiß-rote Duo in den weiteren Durchgängen nicht mehr abgeben sollte. Im Gegenteil: Es wird sogar eine Machtdemonstration. Hörl/Embacher liegen am Ende, das wetterbedingt schon nach zwei Durchgängen erfolgt, satte 21,4 Punkte vor Polen und 30,7 Punkte vor Norwegen.

zum Ergebnis

„Ich bin sehr erleichtert. Hut ab vor den Jungs! Sie haben eine extrem gute Leistung gebracht. Die letzten eineinhalb Wochen waren nicht so einfach für uns, deshalb freut es mich für das gesamte Team. Letztes Jahr ist alles aufgegangen, alles war easy. Heuer ist es etwas schwieriger. Vor allem die Winterspiele. Wir waren immer knapp dran, haben aber nie eine Medaille geholt. Umso schöner, dass es jetzt zum Abschluss geklappt hat“, jubelte Cheftrainer Andreas Widhölzl.