„Ich bin sprachlos. Wir sind heute aufgestanden und hatten so ein gutes Gefühl. Wir haben uns gesagt: Heut greifen wir an! Und wir haben durchgezogen. Dass es uns so aufgeht, ist brutal geil. Wir haben bislang noch keine Medaille geholt, es war sehr zäh bis heute. Jetzt stehen wir hier und können uns die Goldene umhängen - das ist schon geil“, ließ Jan Hörl seinen Gefühlen freien Lauf.
Der erst 20-jährige Stephan Embacher brauchte etwas, um den Gold-Coup richtig glauben zu können. „Es ist unglaublich. Man träumt als kleines Kind davon, einmal Olympiasieger zu werden. Und jetzt bin ich es, noch dazu mit Jan – das ist einfach genial!“ Damit wiederholen die rot-weiß-roten Adler ihren Team-Triumph von Peking 2022, wenngleich vor vier Jahren noch im Vierer-Team gesprungen wurde.
Letztlich ist der Olympiasieg nie in Gefahr, denn Österreich liegt bereits nach Hörls erstem Sprung in Führung, die das rot-weiß-rote Duo in den weiteren Durchgängen nicht mehr abgeben sollte. Im Gegenteil: Es wird sogar eine Machtdemonstration. Hörl/Embacher liegen am Ende, das wetterbedingt schon nach zwei Durchgängen erfolgt, satte 21,4 Punkte vor Polen und 30,7 Punkte vor Norwegen.
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