Die Geburtsstunde des "Herminators"

Der 13.02.1998 gilt als größter heimischer Sportmoment. Der Sturz von Hermann Maier bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano ist ganz Österreich auch 28 Jahre später noch lebhaft in Erinnerung.

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Doppelgold nach "Jahrhundert-Brezn"

Heute vor 28 Jahren passierte das Wunder von Nagano. Hermann Maier überstand bei den Olympischen Winterspielen 1998 einen Horrorsturz in der Abfahrt wie durch ein Wunder beinahe unverletzt. Dass sich der „Herminator“ Tage später dann auch noch Doppel-Olympia-Gold im Super-G und Riesentorlauf holte, machte seinen legendären Abflug zu einem Stück österreichische Sportgeschichte.

Abfahrts-Olympiasieger 1998 wurde übrigens der Franzose Jean-Luc Crétier. Silber und Bronze gingen an Lasse Kjus aus Norwegen und den Österreicher Hannes Trinkl. Doch daran erinnert sich heute kaum jemand, denn es war der Tag des "Jahrhundertsturzes" von Hermann Maier. Nur wenige Tage später kürte sich der damals weltbeste Skirennläufer durch Siege im Super-G und im Riesentorlauf zum Doppel-Olympiasieger, was ihn auch international zur absoluten Sport-Ikone machte. Es war eine der unglaublichsten Comeback-Geschichten und die Geburtsstunde des "Herminators". 

Im Rahmen der Sporthilfe-Gala 2021 wurde dieses Ski-Märchen bereits offiziell zum "größten heimischen Sportmoment der vergangenen 50 Jahre" gewählt und Hermann Maier dementsprechend ein Sonderpreis überreicht.

Wir sagen: Danke Hermann! Der "größte heimischen Sportmoment" nimmt auch in der 120-jährigen Geschichte des Österreichischen Skiverbandes einen ganz besonderen Platz ein. 

Bundespräsident Alexander Van der Bellen spricht über den Sturz von Hermann Maier bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano