Rädler und Huber holen sensationell Gold

Ariane Rädler und Katharina Huber haben überraschend Gold in der Team-Kombination geholt.

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„Team 95“ wird zum Dream-Team

Nicht das favorisierte US-Duo Mikaela Shiffrin und Breezy Johnson, sondern Katharina Huber und Ariane Rädler krönten sich zu den ersten Olympiasiegerinnen in der Teamkombi. Nach einer tollen Abfahrtsleistung von Rädler behielt Huber in einem packenden Slalom-Finale die Nerven und sorgte für das „Team 95“, angelehnt an das Geburtsjahr der beiden Ski Austria Athletinnen, für ein echtes Wintermärchen auf der Tofana.

Ariane Rädler hatte mit einer starken Abfahrt und Platz zwei (+0,06 sec.) hinter Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson den Grundstein für eine echte Ski-Sensation gelegt. Katharina Huber verwies schließlich im Slalom das bis dahin führende deutsche Duo Emma Aicher/Kira Weidle-Winkelmann um 0,05 auf Platz zwei. Bronze ging an US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan (+ 0,25). Mikaela Shiffrin und Breezy Johnson landeten in der Endabrechnung nur auf Rang vier, unmittelbar vor dem ÖSV-Duo Cornelia Hütter/Katharina Truppe. Nina Ortlieb und Katharina Gallhuber beendeten die Kombi auf Rang sieben, Mirjam Puchner und Lisa Hörhager wurden 14.

Klar habe ich als kleines Kind davon geträumt. Dass es Gold geworden ist, habe ich noch gar nicht begriffen.“

Ariane Rädler

Dass sich das ausgegangen ist und wir als Olympiasiegerinnen hier stehen, ich glaube es noch immer nicht.

Katharina Huber

Katharina Huber konnte ihr Glück im Ziel kaum fassen. „Es ist unbeschreiblich, ich war extremst nervös, 'Ari' ist so cool gefahren, das habe ich mir auch vorgenommen. Dass sich das ausgegangen ist und wir als Olympiasiegerinnen hier stehen, ich glaube es noch immer nicht. Mir wurde oft angeprangert unten nicht schnell zu sein, jetzt habe ich dort Gold geholt. Der Kreis schließt sich, umso schöner“, jubelte die Niederösterreicherin.

Auch Ariane Rädler war überwältigt: „Ich habe eine gute Abfahrt gezeigt. Die Kathi – ich hatte ein gutes Gefühl bei ihr. Sie hat den Slalom so super runtergedrückt. Ich war unglaublich nervös – es ist so cool. Klar, als kleines Kind habe ich davon geträumt. Wir sind mit dem Skifahren groß geworden“, so die strahlende Vorarlbergerin, „Dass es Gold geworden ist, habe ich noch gar nicht begriffen.“

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