Der Abstand zu Gold bzw. Silber war zwar anschließend zu groß, Rettenegger und Lamparter retteten aber letztlich souverän Bronze. „Es klingt sehr, sehr cool, wenn man sich Olympia-Medaillengewinner nennen darf. Es ist wunderschön und war heute ein hartes Stück Arbeit“, konnte Rettenegger am Ende doch noch grinsen.
Auch Johannes Lamparter, der nach seinem Silber-Doppelpack in den Einzelbewerben nun sein drittes Edelmetall feiern darf, war mit Bronze zufrieden: „Es war heute echt schwierig und wir haben richtig gefightet. Ich bin mega happy, dass ich drei Medaillen mit nach Hause nehmen darf. Da ist ein sehr großer Kindheitstraum in Erfüllung gegangen.“
Den Sturz seines Teamkollegen hat Lamparter per Funk mitbekommen und danach versucht, das Beste daraus zu machen. „Natürlich ist es kurz ärgerlich, weil die beiden ersten Plätze weg waren. Aber ich habe geschaut, dass ich am Ende sicher ins Ziel fahre und Bronze rette.“
Gold geht letztlich an Topfavorit Norwegen, Silber an Finnland. Für Österreichs Kombinierer enden die Olympischen Winterspielen 2026 mit zweimal Silber und einmal Bronze in drei Bewerben höchst erfolgreich.