Im Langlaufrennen bildete sich zunächst eine sechs Mann starke Führungsgruppe, in der sich Lamparter, Rettenegger und Rehrl befanden. In der zweiten Runde musste Rehrl jedoch reißen lassen, somit gingen Lamparter und Co. nur mehr zu fünft in die Schlussrunde. Durch ein Missgeschick, bei dem Johannes Lamparter an einer Seitenbegrenzung einfädelte, verloren er und Thomas Rettenegger den Anschluss an Geiger, Schmid und Riiber. Somit hatten die beiden auch im Kampf um die Podestplätze leider nichts mehr mitzureden. Dennoch können Johannes Lamparter und Thomas Rettenegger mit den Plätze vier und fünf positiv resümieren.
Die weiteren österreichischen Platzierungen:
13. Stefan Rettenegger
14. Lukas Greiderer
17. Martin Fritz
20. Franz-Josef Rehrl
33. Paul Walcher
DNS: Manuel Einkemmer (muskuläre Probleme)
Johannes Lamparter: „Im Springen ist es mir richtig gut gegangen, ich konnte wieder einen Schritt nach vorne machen und mich von Sprung zu Sprung steigern. Schön langsam taste ich mich an meine Topform heran. Im Rennen ist mir in der letzten Runde ein Missgeschick passiert, ich bin leider in der Seitenbande eingefädelt. Dadurch haben Thomas und ich den Anschluss an die Spitzenläufer verloren. Es ist schon etwas bitter, vor allem wäre heute sicher mehr drin gewesen. Nichts desto trotz kann ich Lillehammer mit einem dritten und vierten Platz mit einem Lächeln verlassen.“
Thomas Rettenegger: „Der Sprung heute war ein richtiger Befreiungsschlag, ich habe endlich mal gezeigt, was ich draufhabe. Das Rennen war einfach nur cool. Vor mir vier Leute, die eigentlich zu den besten Läufern zählen und wo jeder Laufbestzeiten laufen kann. Da bin ich heute als guter Springer mitgekommen, das war schon richtig lässig heute. Nach fast zwei Wochen im hohen Norden freue ich mich jetzt wieder auf Zuhause. Ich werde meinen Körper top in Schuss bringen, dass wir beim Heimweltcup in der Ramsau wieder richtig angreifen können.“
Resümee Cheftrainer Christoph Bieler: „Ergebnismäßig haben wir uns von dem Wochenende sicher mehr erwartet. Wenn ich aber die Leistungen so sehe, bin ich mit der Entwicklung absolut zufrieden. Die Leistungen von Johannes waren wieder auf einem Top Niveau, auf der Schanze hat er einen großen Schritt gemacht, im Rennen heute hat er leider dann den Einfädler gehabt. Alles in allem geht es aber in die richtige Richtung. Die Leistung von Thomas Rettenegger war heute stark, wie er bis zum Finale mit den besten Athleten mithalten konnte. Springerisch war heute die ganze Mannschaft richtig gut, läuferisch eher durchwachsen. Wir wissen, wo wir stehen und was wir nun zu tun haben, dass wir in der Ramsau hoffentlich wieder von den Podestplätzen runterlachen können.“
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