Erfolgreicher
Japan-Auftakt
für Parateam

Beim Auftakt der Rennen in Sapporo (JPN) waren Veronika und Johannes Aigner erneut erfolgreich.

© Ski Austria

Während Veronika mit Guide Elisabeth im ersten von zwei Riesentorläufen den Sieg heimfuhr, belegte Bruder Johannes (mit Guide Nico Haberl) den zweiten Platz in der Sehbehinderten-Wertung.

Der Paraski-Tross ist das erste Mal zu Gast in Sapporo, und die Millionenstadt präsentiert sich den Sportlerinnen und Sportlern erwartungsgemäß winterlich mit tiefen Temperaturen und viel Schnee. Nachdem das Team die letzten Tage damit verbracht hat, sich zu akklimatisiern und auf die Bedingungen einzustellen, stand heute mit einem Riesentorlauf das erste von fünf Rennen am Programm.

Veronika Aigner lag bereits im ersten Durchgang deutlich vorne. In Runde zwei bestätigte die Niederösterreicherin ihre Leistung und sicherte sich den Sieg. Auf Platz zwei fuhr die Koreanerin Sara Choi, Dritte wurde die Slowakin Alexandra Rexova.

Bruder Johannes Aigner lag nach dem ersten Durchgang ebenso an erster Stelle. Im zweiten Durchgang wurde er jedoch noch von Marek Kubacka (SVK) um knappe vier Hundertstel abgefangen. Kubacka ist voll blind und wird per Lautsprecher von seinem Guide Maria Zatovicova durch den Lauf gelotst. Dementsprechend hoch ist die Leistung des Slovaken einzuordnen. 

In der Stehend Wertung wurde der Kärntner Thomas Grochar als bester Österreicher Sechster, auf den Plätzen 9 und 10 folgen Manuel Rachbauer und Nico Pajantschitsch. Pech hatte Markus Salcher, der im zweiten Durchgang eine Welle übersah und ausfiel. In der Stehend-Wertung der Damen schrammt die Tirolerin Eva Jöchl als Vierte knapp am Podium vorbei.

Cheftrainer Manfred Widauer war mit dem Auftakt mehr als zufrieden: „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Athletinnen und Athleten, sie haben heute alle einen guten Job gemacht.
Wir sind ja schon ein paar Tage da und haben die Zeit genutzt, um uns auf die Bedingungen einzustellen. Das war wichtig, weil es im Vergleich zu Europa eine Umstellung ist. Hier in Sapporo gibt es keinen Kunstschnee, sondern nur Naturschnee. Deshalb ist die Piste zwar kompakt, aber etwas weicher wie normal. Wir haben uns aber super drauf eingestellt und eine gute Leistung zeigen können. Die Rennen hier sind für alle eine neue Erfahrung, der Paraski-Tross ist das erste Mal in Japan. Es ist alles top organisiert und wir fühlen uns sehr wohl“, so der Tiroler.